#Brieferl No.68 – Der Kaufmann von Schasklappersdorf

Lieber Cousin Herbert,

nachdem der gestrige Tag ob der von euch wieder einmal verursachten Grauslichkeiten eh schon verschissen war, habe ich mir am Abend noch dein Interview im „Report“ im ORF gegeben. Weil‘s schon wurscht war.

Warum nur hat man immer mehr den Eindruck, dass du absolut genervt bist, wenn du etwas gefragt wirst? Ich weiß schon, dass du nicht auf Sympathien aus bist, aber so explizit musst du das auch nicht heraushängen lassen. Unsympathler wählt man nämlich nicht gerne. Aber bitte, du wirst schon wissen, was du tust.

Es gibt zur Causa „Abschiebung nach Afghanistan“ ein Video mit dem Peter Pilz. Ein sehr interessantes Video.

PK Pilz/Zadic

Pressekonferenz Pilz/Zadic: Steinigung statt Asyl-Kickls Anschlag auf Menschlichkeit & wirtschaftl. Vernunft

Posted by LISTE PILZ on 2018 m. balandis 25 d.

 

Damit du nicht allzu viel deiner ministerialen Zeit aufwenden musst und in der Hoffnung, dass du ein paar Textzeilen in weniger als 14 Minuten (Dauer des Videos) lesen kannst, habe ich die interessantesten Passagen transkribiert.

„Und wir wissen inzwischen, nicht nur durch ein ORF Interview gestern Abend, sondern auch von Aussagen von Polizisten und Polizistinnen, dass es eine direkte Weisung aus dem Innenministerium gegeben hat, hier ganz bewusst unmenschlich und möglicherweise gesetzwidrig vorzugehen.“

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#Brieferl No.67 – Möge der Rechtsstaat mit uns sein

Lieber Cousin Herbert,

langsam, aber sicher, bin ich richtig angepapperlt. Da wollte ich mir gerne heute einen Tag frei vom „Brieferl schreiben“ nehmen, aber bei dieser Regierung scheint das nicht möglich zu sein!

Ich habe mir gedacht, ich MUSS dir schreiben, weil die Geschichte, die mir da zu Ohren und Augen gekommen ist, so dermaßen grauslich und schasklappersdorfianisch ist, dass ich (nicht nur) dich von selbiger in Kenntnis setzen MUSS!
Weil sie dir vielleicht noch nicht unter deine ministerialen Augen gekommen ist. Und du, sofern (noch) ein Minimum an Empathie, Anstand und vor allem wahrhaftige Rechtsstaatlichkeit in dir steckt, vielleicht etwas tun kannst!

In aller Kürze geht es um Folgendes: da kam im Jahr 2015 ein junger Mann aus Afghanistan nach Österreich. Er hat sich integriert, kann deutsch und war in der Schule.
Nun hat ein österreichisches Gericht seine kürzliche Verhaftung als widerrechtlich erklärt und ihm Schadensersatz zugesprochen, weil er eben unrechtmäßig verhaftet wurde! Aber noch während er noch vor Gericht war (!), ließ das BFA (Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl) ihn erneut verhaften und hält ihn jetzt fest, um ihn asap (Anmerkung: neudeutsch / englisch für „as soon as possible“) abzuschieben.

Es gibt „stichhaltige Gerüchte“ (ich schreibe das jetzt absichtlich so, weil ich versuche, mich mit Gudenus-Sprech bei dir einzuschleimen), dass er in Afghanistan wegen der Konvertierung seines Bruders zum Christentum gesteinigt wird. „#Brieferl No.67 – Möge der Rechtsstaat mit uns sein“ weiterlesen

#Brieferl No.66 – Wie klaut man den Österreichern Millionen?

Lieber Cousin Herbert,

du hast vielleicht schon bemerkt, dass ich cineastisch veranlagt bin. Ich habe mich gestern an einen wunderbaren Film aus dem Jahr 1966 erinnert, der den Titel „Wie klaut man eine Million“ trägt.

Kennst du den? Falls nicht, dann erzähle ich hier kurz die allerwichtigsten Details.
Die entzückende Audrey Hepburn will gemeinsam mit dem charmanten Peter O‘Toole eine Statue aus einem Museum klauen. Dieses Vorhaben gelingt ihnen mittels „psychologischer Kriegsführung“, oder wie man heute sagen würde, einer „social attack“. Die beiden verstecken sich in einem Abstellkammerl und warten, bis alle Besucher am Abend gegangen sind.
Dann löst Peter O‘Toole mit Hilfe eines Bumerangs die Alarmanlage rund um die kleine Statue aus. Der Bumerang fliegt zu ihm zurück und er huscht wieder ins Kammerl. Die Museumswärter sind sofort zur Stelle und orten einen Fehlalarm. Der nahe dem Museum residierende Innenminister (!) wird dabei aus dem Schlaf gerissen, was selbigen wenig amüsiert.
Nach einer weiteren Bumerangattacke wird wieder ein Fehlalarm geortet, der Staatspräsident wird geweckt und die völlig entnervten Museumswächter schalten das Alarmsystem ab. Die Statue kann nun gemütlich mitgenommen werden.

Du fragst dich jetzt vielleicht, warum ich dir das erzähle, oder? Mir ist der Film eingefallen, nachdem ich über die angeblich „stichhaltigen Gerüchte“ gelesen hatte, dargebracht von deinem Kollegen Johann Gudenus.

Mir scheint, dass so manche Wortmeldungen oder das plötzliche Aufgreifen von ungemein wichtigen Themen (z.B. Kopftuchverbot) wie der Bumerang in dem Film sind. Als würden sie geworfen, um von der eigentlich geplanten Schandtat abzulenken. Vielleicht überschätze ich aber das Basti und Bumsti Kabinett und diverse Ausrutscher zeugen nicht von perfider Taktik, sondern schlicht von Inkompetenz.. „#Brieferl No.66 – Wie klaut man den Österreichern Millionen?“ weiterlesen

#Brieferl No.65 – Ja ja ja blau blau blau blüht die Bundesbahn dideldideldum

Lieber Cousin Herbert,

darf ich bitte dir, stellvertretend für die gesamte FPÖ,herzlich zur gelungenen Einbläuung der ÖBB gratulieren?

Man hat ja schon länger nix mehr gelesen zu dem Thema und da habe ich mir gedacht, ich schau mal, wie denn die Fortschritte so sind. Ich bin wie immer fasziniert! Was da für Kapazunder jetzt am Ruder sind, es ist fast zu schön, um wahr zu sein. Wen haben wir denn da genau im Aufsichtsrat?

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates ist ein Mag. Arnold Schiefer. Der ist bei der schlagenden Burschenschaft Teutonia mit von der Partie. Die klitzekleine Kleinigkeit, dass das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes die Burschenschaft dem rechtsextremen Spektrum zuordnet, wollen wir mal hier beiseite lassen.
Ich empfinde ihn als besonders ausgezeichnete Wahl. Wenn die Kollegen nicht spuren, wie er will, könnte er die Abtrünnigen anstatt zu öden Mitarbeitergesprächen ja vielleicht zu einer erquickenden Mensur einladen. Blaue Flecken inklusive. Ich könnte mir gut vorstellen, dass solche Maßnahmen die Runde machen und künftig verpflichtend in allen Unternehmen Österreichs einzusetzen sind. „#Brieferl No.65 – Ja ja ja blau blau blau blüht die Bundesbahn dideldideldum“ weiterlesen

#Brieferl No.64 – Blaue Sittenwächter im Drittel und eine Vertragsverlängerung

Lieber Cousin Herbert,

na, da haben sich ja wieder einige deiner Parteifreunde mit reichlich Ruhm bekleckert, als sie Kommentare zur neuen stellvertretenden Bezirksvorsteherin der Wiener Innenstadt geschrieben haben.
Stell dir nur vor, die ist nämlich schwarz!!!!! Skandal aber auch!!!!

Deine Partei-Kumpel machen das freilich auf den ersten Blick recht clever. „Ich bin mir jetzt nicht mehr sicher, ob ich noch weiß, welche Wurzeln und Identität meine Heimatstadt hat …“ schrieb der Robert Lizar und „Frau oder Mann?“ stammt von Evelyn Achhorner.
https://kurier.at/politik/inland/rassismus-vorwurf-gegen-fpoe-redakteur-wegen-facebook-posting/400020691

Ist ja gar nix dabei, ist ja alles nur freie Meinungsäußerung und schon gar nicht ist es auch nur irgendwie rassistisch. Dass es die Antworten der jeweiligen Fans waren, dafür können die Herrschaften freilich genau nix.

Weißt du, was mich immer wieder bei solchen Vorfällen fasziniert? Keiner mag irgendwie zugeben, dass er oder sie eben eine gewisse Einstellung hat. Die Evelyn Achhorner hatte auf Anfrage vom Kurier geantwortet:

„Als FP-Funktionärin (die in einem Männerberuf tätig ist) bekomme ich auch öfters diese Frage, ob ich Frau oder Mann sei. Darum habe ich an dieser Frage im Posting nichts Verwerfliches gefunden. Ich möchte deutlich betonen, dass mir jeglicher Rassismus fern liegt.“

Wirklich? So plump, um nicht zu sagen dumm?
Warum stehen Rechte eigentlich nicht zu ihrer Gesinnung?
Aus Angst vor dem Gesetz (Volksverhetzung, Wiederbetätigung etc.)?
Aus Feigheit?
Oder vielleicht deshalb, weil sie ganz genau wissen, dass ihr Gedankengut falsch ist, sie aber aus opportunistisch-populistischen Gründen nicht darauf verzichten möchten?
Deine persönliche Meinung dazu würde mich schon sehr interessieren, wegen der Praxisnähe halt. „#Brieferl No.64 – Blaue Sittenwächter im Drittel und eine Vertragsverlängerung“ weiterlesen

#Brieferl No.63 – Reden und schweigen lassen + neues Spiel mit KHG

Lieber Cousin Herbert,

stell dir nur vor – der Herr Lepuschitz hat nicht nur nicht auf meine freundliche Frage geantwortet, er hat mich auch auf seiner Twitterseite blockiert! Das finde ich irgendwie unsportlich und fad. Aber das ist vielleicht auch nur euer neuer Stil.

Blockiert hat mich zum Beispiel der Harald Vilimsky nicht. Ihm hatte ich doch mein Beileid wegen des Champagners ausgedrückt. Er scheint da ein bisschen humorvoller und offener zu sein, als euer neuer Medienstratege.

Gestern habe ich einen interessanten Artikel gelesen. Zum Thema AUVA.
„Das gesteuerte Schweigen der Kira Grünberg“
Das ist schon irgendwie auch eine Veräppelung der Wählerschaft. Da holt sich der Basti extra medienwirksam eine Behinderte als Behindertensprecherin und dann wird diese augenscheinlich zum Schweigen verdonnert. Und was manche zu viel schweigen, plappern andere dafür plattitüdenhaft zuviel. „#Brieferl No.63 – Reden und schweigen lassen + neues Spiel mit KHG“ weiterlesen

#Brieferl No.62 – Strategie und Vertrauen im Allerwertesten

Lieber Cousin Herbert,

zuerst möchte ich dich gerne darüber informieren, dass der Herr Lepuschitz mir wider Erwarten nicht geantwortet hat. Das finde ich nicht nett!
Aber gut, ich verstehe es. Es geht ja um die Optimierung des medialen Auftretens. Und dazu gehört sicherlich das Schweigen. Weil wer nix sagt, den kann man auch nicht hinterfragen. Habt ihr sicher vom Basti gelernt. Und der vom Wolfgang Schüssel.

Ganz so schweigsam, wie man immer glaubt, ist er ja eh nicht, der gute Basti. Zumindest hat er dem Viktor Orban gratuliert.

Die Leute sind immer goaschtig zum Basti. Da schreibt er endlich mal was und dann ist es auch wieder nicht recht.

Aktuell berichtet er sehr viel über den großartigen Besuch in China. Am besten hat mir gefallen, dass er den niederländischen Ministerpräsidenten zitiert hat.

Freihandel ist demnach fast wie der Jesus der heutigen Zeit. Nein besser sogar. Jesus konnte ja bloß Wasser in Wein verwandeln. Aber der Freihandel lässt sogar Kuchen größer werden! Und völlig richtig geht es dabei genau NICHT um die Verteilung der Anteile am Kuchen, sondern ausschließlich darum, dass selbiger größer wird.

Zur aktuellen Lage der Nation sagt der Basti freilich nix. „#Brieferl No.62 – Strategie und Vertrauen im Allerwertesten“ weiterlesen

#Brieferl No.61 – Don‘t blame it on the sunshine …. tralalaaaaaa

Lieber Cousin Herbert,

die arme Frau Hartinger-Klein, die hat es wahrlich nicht leicht. Niemand scheint sie verstehen zu wollen. Zuerst das mit dem Rauchen, jetzt das mit der AUVA.

Dabei meint sie es sicher nur gut mit der Versicherung. Sie wurde ja sogar mit dem Ehrenring der österreichischen Sozialversicherung ausgezeichnet, am 10. Oktober 2013. Immer wieder interessant, welche Auszeichnungen es so gibt, das muss ich sagen.

Weißt du eigentlich, dass Frau Hartinger-Klein eine Klage gegen die AUVA zurückgezogen hat, nachdem als sie als Ministerin angelobt wurde? Sie wollte dort 2015 so gerne Generaldirektorin werden, aber die AUVA hat sie nicht genommen. Klar, dass sie sich diskriminiert fühlen musste, hat doch ein Mann den Posten bekommen. Warum kämpft sie denn nicht weiter für ihr Recht? Wäre es ihr vielleicht peinlich, wenn man in den Medien dann darüber berichtet hätte?

Eines ist aber klar. Das Ungemach hat sich die AUVA selbst eingebrockt!

Don‘t blame it on the sunshine.
Don‘t blame it on the moonlight.
Don‘t blame it on the good times.
Blame it on the AUVA …. tralalaaaaaa

Na ja, jetzt wird sicher alles besser! Jetzt habt ihr von der FPÖ auch endlich einen, der die Auftritte der blauen Regierungsmitglieder optimieren wird.
Da gibt es ganz sicher viel zu tun.
http://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5402331/Strategieberater_Lepuschitz-soll-blaue-Medienarbeit-koordinieren „#Brieferl No.61 – Don‘t blame it on the sunshine …. tralalaaaaaa“ weiterlesen

#Brieferl No.60 – Ein AHa-Erlebnis und die anderen

Lieber Cousin Herbert,

heute, weil Samstag ist, habe ich mir ein AHa-Erlebnis der besonderen Art gegönnt, an dem ich dich gerne teilhaben lassen möchte. Dabei geht um Vergleiche von dem einen mit den anderen.

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Die soziale Tätigkeit soll nie und nimmer in ebenso lächerlichen wie zwecklosen Wohlfahrtsduseleien ihre Aufgabe zu erblicken hat, als vielmehr in der Beseitigung solcher grundsätzlicher Mängel in der Organisation unseres Wirtschafts- und Kulturlebens, die zu Entartungen einzelner führen müssen oder wenigstens verleiten können. ¹

Arbeitslos in Österreich: Alles „Durchschummler“ oder was?
https://kurier.at/politik/inland/arbeitslos-in-oesterreich-alles-durchschummler-oder-was/306.372.171

Der eine nennt es „zwecklose Wohlfahrtsduseleien“, die anderen sprechen von „Durchschummlern“ und „Sozialschmarotzern“.

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Die Bewegung muß dem Volk die Augen öffnen über die fremden Nationen und muß den wahren Feind unserer heutigen Welt immer und immer wieder in Erinnerung bringen.¹

Österreich: Groß angelegte Abschiebungs-Aktion läuft; Angeblich gibt es bis zu 400 Festnahmeanträge für Afghanen.
https://kurier.at/chronik/oesterreich/oesterreich-gross-angelegte-abschiebungs-aktion-im-laufen/400016968

Der eine spricht vom „ Augen öffnen über die fremden Nationen“, die anderen lassen großflächig abschieben.

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Jede Reklame, mag sie auf dem Gebiete des Geschäftes oder der Politik liegen, trägt den Erfolg in der Dauer und gleichmäßigen Einheitlichkeit ihrer Anwendung.
Diese große Linie allein, die nie verlassen werden darf, läßt bei immer gleichbleibender konsequenter Betonung den endgültigen Erfolg heranreifen. Darin aber wird man mit Staunen feststellen können, zu welch ungeheuren, kaum verständlichen Ergebnissen solch eine Beharrlichkeit führt.
Die politische Meinung der Masse stellt nur das Endresultat einer manchmal ganz unglaublich zähen und gründlichen Bearbeitung
von Seele und Verstand dar.¹

„Operation Gleichklang: Wer für Kurz und Strache die Fäden zieht“
https://kurier.at/politik/inland/operation-gleichklang-wer-fuer-kurz-und-strache-die-faeden-zieht/310.435.684

Der eine spricht von „gleichbleibender konsequenter Betonung“ und „gleichmäßiger Einheitlichkeit“, die anderen nennen es „Message Control“ und leben diese in selten dagewesener Entschlossenheit vor.

***** „#Brieferl No.60 – Ein AHa-Erlebnis und die anderen“ weiterlesen

#Brieferl No.59 – Engerl Bengerl und keine Depperten

Lieber Cousin Herbert,

wurdet ihr in Kärnten während der Schulzeit auch manchmal zum „Engerl Bengerl“-Spiel verdonnert? Das ist ein Geschenke-schenken-Spiel, bei dem man einerseits als „Engerl“ fungiert, weil man irgendeinem Klassenkollegen, dessen Namen man aus einem Topf zieht, ein Geschenk machen muss. Vorzugsweise zu Weihnachten. Andererseits war man eben auch selbst Beschenkte(r) und somit das „Bengerl“.

Unser Rechtsopportunist Basti hat ja irgendwie was von einem Engerl, findest du nicht auch? Immer fesch zurecht frisiert, immer irgendwie strahlend, fast heilig und stets den Anschein wahrend, er könne weder Champagner noch Wässerchen trüben.

Er scheint schon wieder auf Geschenke-verteil-Tour gewesen zu sein. Wahrscheinlich war es genau „Engerl Bengerl“, das ihn inspiriert hat! Und so hat er den ehemaligen Kärntner ÖVP Chef, Christian Benger gleich mal zum Bengerl gemacht. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Koalitionsverhandlungen mit der SPÖ dermaßen anstrengend waren, dass Benger(l) sich nun eine wohlverdiente Auszeit vom anstrengenden Landesparteiobmann-Dasein nehmen darf.

Und wie es sich für ein besonders anständiges Engerl gehört, hat er auch noch ein zweites Bengerl gefunden, den Martin Gruber. Der muss jetzt nicht mehr als Bürgermeister der kleinen, knapp 2.000 Einwohner zählenden Gemeinde Kappel am Krappfeld vorstehen, sondern darf jetzt einen auf Landesparteiobmann machen.

Ich habe fast den Eindruck, dass der Martin Gruber und unser rechtsopportunistischer Basti so was wie Busenkumpel sein könnten. Zumindest scheint sich der Martin Gruber dem Basti sehr verbunden zu fühlen. „Diesmal Kurz – Gruber wählen“ hatte er am 14. Oktober 2017 auf seiner Facebookseite geschrieben.

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