#Brieferl No.108 – Läuft alles wie geschmiert

Lieber Cousin Herbert,

sag einmal, was ist denn los mit dir? Dass unser Basti an juveniler Demenz, ausgelöst durch heftige Kanzleritis leidet, pfeifen ja schon die Steckenpferde aus den Polizeireitställen. Aber dass es dir jetzt auch schon so schlecht geht?

Du kannst dich vielleicht noch an dein Interview mit der Susanne Schnabl im ORF-Report am 26. Juni erinnern, oder? Wir hatten im Brieferl No.89 darüber gesprochen.

“Dort wo nämlich Verunsicherung betrieben wird, das ist nicht das Innenministerium und das ist auch nicht die Justiz, sondern das sind selbst ernannte Aufdecker, das sind gewisse Medien …“

hattest du gesagt.

So weit, so gut. Nun hat die Justiz in Form des Oberlandesgerichtes festgestellt, dass “die Hausdurchsuchungen in der Verfassungsschutzaffäre größtenteils rechtswidrig waren.“

Und plötzlich, vielleicht einem Anfall von Innenministeritis geschuldet, ist es doch die “Justiz“, die da „vorsichtig formuliert etwas weltfremd“ agiert.

Herbert, du musst jetzt wirklich langsam aufpassen, sonst könnte es noch ziemlich eng werden für dich. Die gemeine Opposition hat jetzt einen Misstrauensantrag gegen dich eingebracht und die „Luft wird auch immer dünner“ für dich.

Ich sage an dieser Stelle nochmals, falls du auch das vergessen haben solltest – MEINETWEGEN brauchst du wirklich nicht zu bleiben! Du bist und bleibst Politikexperte, was dich als Ansprechpartner geradezu prädestiniert. Du hattest doch auch schon deine ersten Brieferl bekommen, als du noch Generalsekretär warst. „#Brieferl No.108 – Läuft alles wie geschmiert“ weiterlesen

#Brieferl No.107 – Strategie für Kriminelle

Lieber Cousin Herbert,

endlich geht ihr die ganze Diskussion ob der Abschiebungen von Asylwerbern, die gerade eine Lehre machen, richtig (und) konsequent an. Gratulation an Bumsti, der hier mutig voran schreitet!

https://www.oe24.at/oesterreich/politik/Strache-will-Asylwerbern-Zugang-zur-Lehre-wieder-verbieten/346312700

Nicht ewig darüber diskutieren, ob und wie man einen Lehrling abschiebt, sondern erst gar nicht Lehrling sein lassen! Das nenne ich durchdacht! Die Vorteile liegen wie immer, wenn sich Basti oder Bumsti etwas ausdenken, auf der Hand.
Wer eine Lehre macht, ist beschäftigt und wer beschäftigt ist und auch noch Geld verdient, wird nicht so leicht kriminell. Das geht nicht!

Wir brauchen dringend Kriminelle, am besten kriminelle Asylwerber und kriminelle Ausländer jedweder Couleur sowieso. Sonst kommen die Österreicherinnen und Österreicher vielleicht noch auf die Idee, dass die berittene Polizei und sonstige Sicherheitsmaßnahmen etwas mit ihnen zu tun haben und nicht mit den Ausländern.

“Mehr Polizei auf den Straßen bedeutet mehr Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger Österreichs“ hast du die “Bereitschaftseinheiten der Polizei“ argumentiert.
https://www.krone.at/1760063

Eben! Und deshalb ist alles dafür zu tun, dass es auch wirklich etwas zu tun gibt! „#Brieferl No.107 – Strategie für Kriminelle“ weiterlesen

#Brieferl No.106 – Kreuzerl ohne Haken und Radar-Kurse à la Mahrer

Lieber Cousin Herbert,

hoffentlich geht es dir soweit gut und du lässt dich von Medienberichten rund um das BVT nicht allzu sehr aus der Ruhe bringen. Es ist ohnehin davon auszugehen, dass jetzt insgesamt mehr Ruhe herrscht, in welcher im Allgemeinen auch Kraft liegen sollte. Weil doch der Informationsaustausch eingeschränkt scheint. Weniger Austausch bedeutet weniger Arbeit, weniger Arbeit bedeutet mehr Ruhe. Ich finde das ausgesprochen rücksichtsvoll und sozial von dir, dermaßen auf die Gesundheit der BVT-Mitarbeiter zu achten.

Wie geht es eigentlich den Mitarbeitern des BFA? Mir dünkt, ein WIFI-Kurs wäre angebracht, um endlich das ordnungsgemäße Erkennen von Homosexualität zu gewährleisten. War der eine Asylwerber zu wenig schwul, so gibt es jetzt einen, der wiederum mit “überzogenem mädchenhaften Verhalten (Gestik und Mimik)“ den Beamten angeblich irritiert hätte.

Wegen der vielen Profi-Energetikerdie neuerdings im Parlament auf der Suche nach Quellen der Erkenntnis, Wasseradern oder vielleicht auch der Einnahme sind, weiß ich, dass am WIFI Energetikerausbildungen angeboten werden. „#Brieferl No.106 – Kreuzerl ohne Haken und Radar-Kurse à la Mahrer“ weiterlesen

#Brieferl No.105 – Abgelenkt vom ministerialen Hochzeitsevent

Lieber Cousin Herbert,

leider habe ich heute die Hochzeit der Aussenministerin verpasst. Na macht ja nix, ich werde das sicher alles irgendwo nachlesen können, sofern es mich interessieren sollte.

Kannst du dich an das Brieferl No.69 erinnern? Das, in dem ich das Original-Rezept für den Schasklappersdorfer Reichenauflauf veröffentlichen konnte?

„Der Schasklappersdorfer Reichenauflauf ist dann zu genießen,
wenn sich die Minderheit der Reichen ihres Reichtums
nicht mehr dauerhaft sicher sein kann.“

Zutat No.1: Man nehme einen möglichst jungen und/oder ungebildeten Protagonisten und lasse ihn in der ersten Reihe stehen
Zutat No.2: Man ziehe den Protagonisten an den Fäden und lasse ihn alles beseitigen, was dem Erhalt oder Ausbau des Reichtums im Wege stehen könne
Zutat No.3: Man nehme eine ordentliche Prise der Schasklappersdorfer Geheimzutat, die da lautet: Ablenkung um jeden Preis!

Gut, die ersten zwei Zutaten konnten wir angesichts von Basti und KTM Parteispenden als gesichert annehmen. Zutat No.3 war angesichts von blauen Nebelgranaten und ministerialen Hochzeitsevents zwar logisch, aber noch nicht gesichert.

Das hat sich jetzt geändert – juchu!

Wer immer es war, der dem Falter die nachstehende E-Mail-Korrespodenz zukommen ließ, wir können jedenfalls dankbar sein.

Und weil wir jetzt wissen, dass Zutat No.3 wirklich genau nach dem Motto „Ablenkung um jeden Preis!“ funktioniert, können wir uns jetzt beruhigt den aktuellen Nachrichten zuwenden. „#Brieferl No.105 – Abgelenkt vom ministerialen Hochzeitsevent“ weiterlesen

#Brieferl No.104 – Mit dem Schwulen-Radar für mehr Regierungsspeck

Lieber Cousin Herbert,

du hast es wahrlich nicht leicht. Die renitente Opposition geht jetzt zum Verfassungsgericht, weil angeblich die Akten zur Causa BVT unvollständig oder zu Unrecht geschwärzt wurden.

Haben das die Mitarbeiter im Innenministerium eigentlich alleine hinbekommen oder hatten sie professionelle Hilfe? Ich könnte mir gut vorstellen, dass der Udo Landbauer dank seiner Erfahrungen mit geschwärzten Liederbüchern diesbezüglich wertvoll wäre. Auch im Sinne einer Beschäftigungstherapie, bis er bald als „Spitze des Landtagsklubs“ in Niederösterreich wieder in Amt und Würden ist.

Die KHB (nicht zu verwechseln mit dem schönen KHG) hat mir auch wieder besonders gut gefallen. Endlich jemand, der ein “Fitnessprogramm gegen den Verwaltungsspeck“ erstellt hat und die AUVA zum Sparen zwingt.

430 Millionen sollen insgesamt eingespart werden. Wie genau ist zwar noch nicht geklärt, aber das macht ja nix. Hauptsache, es wird gespart! „#Brieferl No.104 – Mit dem Schwulen-Radar für mehr Regierungsspeck“ weiterlesen

#Brieferl No.103 – Blaukraut bleibt Blaukraut und Arschgeige bleibt Arschgeige

Lieber Cousin Herbert,

unlängst (vor kurzem mag ich nimmer sagen – ich krieg nämlich neuerdings immer das Reißerte, wenn ich irgendwas mit “kurz“ höre) hat sich eine frühere Schulkollegin bei mir gemeldet. Wir feiern heuer nämlich 30-jähriges Maturajubiläum. Bist du deppert, die Zeit vergeht.

Siehst du, da fällt mir gerade die “Historikerkommission“ der FPÖ ein. Alles ganz super geheim, nicht einmal die Mitglieder der tollen Kommission werden bekannt gegeben. Warum eigentlich nicht? Wer ist denn da dabei? Mir täten ja genug Leute einfallen, die sich da sicherlich sehr konstruktiv einbringen könnten. Fraglich halt, ob die überhaupt nach Österreich einreisen dürfen. Aber vielleicht finden die Treffen eh irgendwo anders statt.

Apropos geheim: ich finde es sehr schasklappersdorfianisch, dass die Ergebnisse der Studien, die vom Ministerium der KHB (nicht zu verwechseln mit dem schönen KHG) in Auftrag gegeben wurden, auch geheim bleiben. „#Brieferl No.103 – Blaukraut bleibt Blaukraut und Arschgeige bleibt Arschgeige“ weiterlesen

#Brieferl No.102 – Pumas, Druckerschwärze, Zombies und Cojones

Lieber Cousin Herbert,

mir ist da etwas zu Ohren gekommen, das ich heute gerne mit dir besprechen will. Es geht um die Grenzschutztruppe PUMA.
Nein, das mit der Bezahlung bzw. der Nicht-Bezahlung des komischen Logos ist es nicht. Find ich eh total super, dass das Ministerium dieses Logo geschenkt bekommen hat. Und dass du einmal an der Firma beteiligt warst, ist auch völlig uninteressant.

Auch geht es nicht darum, warum der Puma im Logo ein rundes Loch im hinteren Bereich seines Körpers hat. Ich will da auch gar keine Spekulationen anstellen!

Ich habe mir die ganze Zeit über die Frage gestellt, warum diese Einheit denn überhaupt PUMA heißt? Der deutsche Sportartikelhersteller wird vielleicht wenig Freude damit haben, aber das haben wir ja bereits besprochen.

Ich wurde von einem aufmerksamen Leser auf einen Zufall aufmerksam gemacht, der zufälliger nicht sein könnte. „#Brieferl No.102 – Pumas, Druckerschwärze, Zombies und Cojones“ weiterlesen

#Brieferl No.101 – Spendenaufruf für KHB

Lieber Cousin Herbert,

darf ich dich heute um deine Hilfe, Unterstützung und Mitarbeit bitten? Es geht um deine Ministerkollegin KHB (nicht zu verwechseln mit dem schönen KHG).

Die Arme! Sie hat es wirklich nicht leicht, wie ich ihrem Interview mit der Basti & Bumsti – Prawda betreffend dieser 150-Euro-Angelegenheit entnommen habe. Die Challenge möchte sie übrigens nicht annehmen. Das kann ich gut verstehen.

“Ich bin Minister, ich arbeite ab nächster Woche wieder rund um die Uhr, also ich habe wirklich besseres zu tun, als eine Challenge anzunehmen.“

Die Arme bekommt wohl noch nicht einmal genug Schlaf, hackelt sie doch “wieder rund um die Uhr.“ Aber eigentlich will ich auf diese Passage hinaus:

“Mir ist es wichtig, für die Menschen in unserem Land das Beste zu tun. Da stecke ich all meine Kraft und Energie hinein.“

Du siehst bereits, worauf ich hinaus will, nicht wahr? Kein Wunder, dass sie als Gesundheitsministerin das Rauchen fördert und als Sozialministerin der Ansicht ist, dass 150 Euro pro Monat zum Leben locker reichen.
Es liegt an ihrem niedrigen Kraft- und Energielevel!

Wir haben jetzt zwei Möglichkeiten, sie zu unterstützen:

1) Wir sammeln Energiefelder und Kraftsteinderln für sie.
Das ist der Punkt, an dem ich um deine Mitarbeit ersuche. Ich schlage vor, du richtest bei dir im Ministerium ein kleines Kammerl ein, in dem die Zusendungen aus der Bevölkerung gesammelt werden. Du verwaltest diese Spenden und bringst der KHB immer etwas mit, wenn ihr euch im Parlament trefft. Du musst halt bitte mit der Dosierung vorsichtig sein . Wir können es unter keinen Umständen riskieren, dass sie auf Grund eines zu großen Energieschub die Patschen streckt. Sie ist doch wirklich die Kompetenteste der Basti & Bumsti – Allianz, das Gelbe im faulen Regierungsei. „#Brieferl No.101 – Spendenaufruf für KHB“ weiterlesen

#Brieferl No.100 – Die Route nach Schasklappersdorf

Lieber Cousin Herbert,

zur Feier unseres 100. Brieferls habe ich mir gedacht, wir besprechen heute Grundsätzliches, was die Routenplanung nach Schasklappersdorf an der Banane betrifft. Sonst bin ich ja, was Routenschließungen betrifft, neuerdings ein wenig skeptisch. Die Schließung der Route nach Schasklappersdorf erscheint jedoch mehr als nur erstrebenswert.

Bevor ich dir allerdings meinen Plan zur Routenschließung präsentieren kann, müssen wir uns anschauen, warum und wieso wir uns überhaupt auf dieser Route befinden.

1) Warum wurde die Route nach Schasklappersdorf an der Banane überhaupt angefangen?

Du erinnerst dich vielleicht an das Brieferl No.69, in dem ich dir das mir zugespielte “Original-Rezept für den Schasklappersdorfer Reichenauflauf“ präsentieren konnte.

Neben der Zutaten und Zubereitung ist es wichtig zu wissen, wann der Reichenauflauf zuzubereiten ist.

Der Schasklappersdorfer Reichenauflauf ist dann zu genießen,
wenn sich die Minderheit der Reichen ihres Reichtums
nicht mehr dauerhaft sicher sein kann.

2) Wie erhalten Basti & Bumsti die Route aufrecht?

Im Brieferl No. 74 bin ich für dich der Frage nachgegangen, warum Basti & Bumsti gar so sehr einen auf “harmonisch“ machen. Dabei hatte ich mich auf den Film “I wie Ikarus“ und daraus im Speziellen auf das dargestellte Milgram-Experiment bezogen.

Basti und Bumsti agieren, als könnte kein noch so sprudeliger Champagner, kein noch so verstaubtes Liederbuch, kein noch so satirisches Posting einen Keil zwischen die beiden treiben. „#Brieferl No.100 – Die Route nach Schasklappersdorf“ weiterlesen