#Brieferl No.165 – Taskforce “No more Wickl by Kickl“





Lieber Cousin Herbert,

eine treue Leserin hat einen Verdacht geäußert, dem ich etwas abgewinnen kann. Es geht um die Frage, warum du schon wieder auf so lustige Ideen wie die “Sicherungshaft“ kommst. Und die auch noch laut verkündest.

Die Lösung liegt auf der Hand: du siehst dich zusehends unter Konkurrenzdruck, da ich dem Brieferl No.160 ein selbiges an seine Kürzlichkeit beigelegt hatte.

Ach, Herbert, ich verstehe wirklich, dass du gerne die Aufmerksamkeit auf dich ziehst! Du sollst auch wirklich nicht zu Kurz kommen müssen.

Die SPÖ scheint ja deiner Idee mit der “Sicherungshaft“ nicht ganz so abgeneigt zu sein, wie sich der eine oder die andere das gedacht hätte. Und fordert eine Taskforce, welche die Fakten zusammentragen soll.

Du kannst dich sicherlich noch die “Causa Ambros“ erinnern, oder? Unser aller Wolferl hatte doch im August letzten Jahres gemeint:

„Bin mir sicher, dass es viele braune Haufen in der FPÖ gibt“

Die darauf folgende Kritik seitens eures Generalsekretärs Hafenecker mündete letztlich in Chart-Platzierungen für “SCHIFOAN“ und einem gemeinsamen Gulasch & Bier von Ambros mit – nein, die Einladung vom Hafenecker hatte er ausgeschlagen – Christian Kern.

Der liebe Herr Ambros unterstützt gerne meine Brieferl an dich. Weshalb er mir signierte CDs für meine Leser*innen zur Verfügung gestellt hat.

Ich stelle hiermit für dich die Taskforce “No more Wickl by Kickl“ zusammen. Jede*r kann hier Vorschläge einbringen, wie du Aufmerksamkeit mit zur Abwechslung guten Ideen auf dich ziehen kannst.

Als Beispiel sehe ich die Schlagzeile

“Berittene Polizei abgeschafft – dafür Gratis-Reitkurse für alle“

vor mir. Als sportlicher Innenminister liegt dir nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Gesundheit der Bevölkerung am Herzen. Außerdem hast du dich erinnert, dass doch die oberste aller Parolen “Sparen im System“ lautet, weshalb du den Steuerzahler von der Bürde der Ponyzei befreist und die Pferderln stattdessen für Reitkurse zur Verfügung stellst.

Unter den kreativsten Vorschlägen werden 3 signierte CDs “SCHIFOAN“ von Wolfgang Ambros verlost.

 

Auch für dieses Spiel gilt: die Gewinner werden durch eine Jury (bestehend aus mir, mir und mir) ausgewählt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2019 23:59

Liebe Grüße,
Cousine Daniela

#Brieferl No.164 – Es werde Licht





Lieber Cousin Herbert,

mit großer Bestürzung habe ich heute gelesen, dass Uriella, die Gründerin der “religiösen Bewegung“ Fiat Lux (“es werde Licht“) verstorben ist. Die war irgendwie lustig.

Selbst das Quirlen von Badewasser konnte sie zum heiligen Akt werden lassen.

https://www.youtube.com/watch?v=Oxsbs499grE

Wer soll uns allen jetzt noch Licht oder Erleuchtung bringen? Ach wie gut, dass wir euch von der türkis-blauen Regierung haben:

1) Erleuchtung ohne Medien

Die ÖVP macht sich durchaus Gedanken zur Parteienförderung. Und nein, nur weil darüber medial nicht gesprochen wird, heißt das noch lange nicht, dass irgendwas im Dunkeln bleibt.
So wie eben die schicke Parteienförderung beispielsweise und Überlegungen zu Parteispenden. Wobei das mit der Obergrenze eh auch blunzn ist, weil man sich ja nicht unbedingt daran halten muss.

“Das ist für uns kein mediales Thema“

Na, macht ja nix. Gut, dass die Kleine Zeitung medial berichtet, was kein mediales Thema ist.

2) Licht in den ORF

Lichtungen kann es überall geben, nicht nur im Wald. Im forstwirtschaftlichen Zusammenhang rupft man zwecks Belichtung ein paar Bäume aus, beim ORF werden halt ein paar Mitarbeiter gegangen.
Es handelt sich eh nur um “organisatorische Maßnahmen“, die jetzt elf Mitarbeiter im Bereich Regie auf die Straße setzen. Auffallend dabei, dass es sich ausschließlich um langjährige und ältere Mitarbeiter handelt. „#Brieferl No.164 – Es werde Licht“ weiterlesen

#Brieferl No.163 – The greatest villain since Hannibal Lecter





Lieber Cousin Herbert,

endlich konnte ich wieder einmal etwas vom Gelben im faulen Regierungsei, der KHB (nicht zu verwechseln mit dem schönen KHG) lesen und noch mehr hören. Sie war wieder einmal so dermaßen beeindruckend, dass der breitbeinige Basti im Weißen Haus völlig in den Hintergrund gerückt ist.

Wobei ich mich dennoch frage, warum man SO dasitzen muss.

Er macht mir insgesamt einen äußerst verunsicherten Eindruck. Der arme Basti. Und das, obwohl Harald “Chuck Norris“ Mahrer eh mitgeflogen ist. Ich frage mich, welcher der Arbeitgeber Mahrers für diese Reise aufgekommen ist. Der Wirtschaftsbund? Die Wirtschaftskammer? Die SVA? Die Notenbank? Seine eigene Firma, die “HM Tauern Holding“? Oder doch gar die Sporthilfe?

Apropos Sport … Unser Basti scheint nicht nur beim Treffen, sondern auch beim Interview mit der Washington Post ein wenig geistig abwesend gewesen zu sein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_%C3%B6sterreichischen_Verteidigungsminister

Na ja, er lebt halt offenbar in der Vergangenheit. Neben den naturgegebenen Lobhudeleien in den österreichischen Medien gab es auch eine Stimme aus der Schweiz, für die ich einen Satz aus dem Brieferl No.150 heraus krame:

Ma möchat sich genieren, wenn‘s ned so peinlich wär.

“Jungkanzler Sebastian Kurz entflieht immer öfter den innenpolitischen Niederungen. Pausenlos ist er in der Welt unterwegs, um sich als Europapolitiker zu profilieren. Doch mit seinem Lob für US-Präsident Donald Trump düpiert er Europa.“

„#Brieferl No.163 – The greatest villain since Hannibal Lecter“ weiterlesen

#EU28wks – Woche 13 – Österreich

Österreich wurde, ebenso wie Schweden und Finnland, am 1.1.1995 Mitglied der Europäischen Union. Somit war aus den EG-12, den Europäischen Gemeinschaften mit 12 Mitgliedsländern, verkürzt dargestellt die EU-15 (Europäische Union mit 15 Mitgliedern) geworden.

Ich bin ja schon so steinalt, dass ich im zarten Alter von 23 Jahren an der Volksabstimmung über den Beitritt Österreichs zur Europäischen Union auch abstimmen durfte.
Ich habe damals übrigens gegen den Beitritt gestimmt. Das war weniger deshalb, weil ich tatsächlich gute Gründe für die Ablehnung hatte, sondern weil mir manche Argumente mehr als nur spanisch vorkamen.

Unvergessen ist mir in diesem Zusammenhang der “Ederer-Tausender“. Dieses dubiose Versprechen der damaligen SPÖ-EU-Staatssekretärin Brigitte Ederer wirkte auf mich so plump, so blöd, so populistisch, dass ich mir gedacht hatte “wenn so argumentiert wird, kann das alles nur faul sein“.

Da ich jetzt aber mit meine Aktion #EU28wks mache, liegt es auf der Hand, dass sich meine Einstellung zur EU im Laufe der Jahre geändert hat. Aber warum? Was war passiert?

Zum einen habe ich die persönlichen Vorteile der EU für mich entdeckt. Diese liegen in der gemeinsamen Währung sowie der Reise- und Aufenthaltsfreiheit. Es ist einfach angenehm, wenn man zb ohne Grenzkontrollen durch Europa fahren kann. Das gilt natürlich nur, wenn das Schengenabkommen nicht von irgendwelchen Ministern auf Eis gelegt wird. Das Einkaufen ohne Geldwechsel spart nicht nur Kosten, sondern ermöglicht auch den direkten Preisvergleich.

Was aber neben den kleinen Annehmlichkeiten noch ausschlaggebender für meinen Wechsel in die pro-europäische Liga war, entpuppte sich ganz einfach als “Wissen“.
Wusste ich zum damaligen Abstimmungszeitpunkt tendenziell und zugegebenermaßen faktisch nix über die EU, so hat sich das im Laufe der Jahre geändert.
Je mehr ich über die Funktionsweise der EU als Konstrukt gelernt hatte, desto besser hat es mir gefallen. Klar, alles hat seine Schwächen und nichts ist perfekt. Und es gibt genug Kritikpunkte. Doch alleine zu wissen, was der Unterschied zwischen einer EU-Verordnung (gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat) und einer EU-Richtlinie (muss erst durch nationale Rechtsakte umgesetzt werden) ist, macht das Lesen von Nachrichten schon interessanter.

Auch dass man den EuGH anrufen kann, darf nicht unterschätzt werden. Wenngleich manches Urteil durchaus so interpretiert werden kann, dass es dann das Resultat doch suboptimal ist. Aktuelles Stichwort: Karfreitag.

Über Österreich selbst mag ich jetzt insofern nicht viel schreiben, denn, würde ich damit beginnen, ich säße noch übermorgen hier. Österreich wird immer, um Rainhard Fendrich zitieren, “mein Stamm und ich dessen Apfel“ sein, egal wo ich bin.

Da fällt mir auch ein, dass mir “I am from Austria“ besser gefällt als unsere Nationalhymne. Es gibt so viele, wirklich schöne Hymnen, die einen ganz anderen Spirit verbreiten als unsere (mir sehr fade) Bundeshymne. Selbst die alte Haydn-Hymne, die jetzt als deutsche Nationalhymne bekannt ist, gefällt mir besser. Von der amerikanischen, französischen, italienischen, russischen und auch irischen Hymne ganz abgesehen.

Unter allen, die uns hier auch an ihren Erinnerungen oder Assoziationen teilhaben lassen, wird ein Exemplar des neuen Populisten-Quartetts verlost.

Die Besonderheit: Herbert K. Ist endlich wie wohlverdient mit dabei.

Viel Spaß 🙂

#Brieferl No.162 – Bitte weiter so





Lieber Cousin Herbert,

auch wenn es mir selbst nicht hätte träumen lassen, muss ich heute explizit sagen: bitte macht weiter so! Der beschrittene Weg ist so unglaublich, dass die Wähler es euch sicherlich bei der nächsten Gelegenheit danken werden. Hier eine kurze Zusammenfassung eurer neuesten wie tollsten Vergehen – pardon – Vorgehen:

1) Message Control de Luxe

“Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“ war gestern. Niemals sollte man als Regierung, die seriös wirken will, in Statistiken irgendwie eingreifen. Natürlich nicht! Aber es gibt Alternativen.

Einerseits könnte man die Bewertung von Bürger/Leser-Meinungen getrost befreundeten Medien überlassen, die freilich, der Unschuldsvermutung folgend, dies nicht tun würden. Auch wenn sich der Presserat sicherheitshalber so manche Postings genauer anschauen will.

Andererseits gibt es eine schöne Möglichkeit, gewisse Daten und Auswertungen nicht anzurühren, jedoch “Deutungshoheit“ über sie zu erlangen. „#Brieferl No.162 – Bitte weiter so“ weiterlesen

#Brieferl No.161 – Herbie, der Staubsaugervertreter





Lieber Cousin Herbert,

stell dir nur vor, diese Woche habe ich endlich wieder einmal etwas von der Kira Grünberg gelesen. Nein, es betrifft nicht die Sache mit dem geschenkten Opel und auch nicht “Kira Grünberg wirbt als Markenbotschafterin für Versicherung“, mit der sie sich das madige Gehalt einer Nationalratsabgeordneten aufbessert.

Diesmal hat sie sich tatsächlich “politisch“ ins Zeug gelegt, weil sie doch bei der parlamentarischen Bürgerinitiative #fairändern mitmacht. Das ist eine super Sache, weil es darum geht, das Recht auf Abtreibung ein wenig unattraktiver zu gestalten.

Da freut man sich doch, besonders als Frau, dass dieses Thema endlich wieder auf den Tisch gelegt wird. Aber wundern braucht sich niemand. Hat doch die ÖVP eine “Menschenrechtssprecherin“, die gleichzeitig glühende Abtreibungsgegnerin ist. Die Gudrun Kugler, ihren Gatten und derer beider Nähe zum Opus Dei wie zu unserem Basti hatten wir bereits im Brieferl No.75 beleuchtet.

Na, immerhin habe ich wieder einmal etwas von ihr gehört und muss mir keine Sorgen machen, dass diese besonders fähige Politikerin vielleicht das Handtuch geworfen hätte.
“Breites Bündnis für Recht auf Abtreibung“ hat ihr vielleicht ein bisschen die Anti-Abtreibungs-Suppe versalzen, aber das wird sie verkraften. Norbert “wir werden uns noch alle wundern“ Hofer ist ja auch bei #fairaendern dabei und kann sie vielleicht trösten. „#Brieferl No.161 – Herbie, der Staubsaugervertreter“ weiterlesen

#EU28wks – Woche 14 – Schweden

Schweden wurde, ebenso wie Österreich und Finnland, am 1.1.1995 Mitglied der Europäischen Union. Somit war aus den EG-12, den Europäischen Gemeinschaften mit 12 Mitgliedsländern, verkürzt dargestellt die EU-15 (Europäische Union mit 15 Mitgliedern) geworden.

Schweden soll ja ein ausnehmend schönes Land sein, das ich leider auch noch nie besucht habe. Macht nichts, dafür mag ich IKEA und ABBA. Die Schweden scheinen bei der Benennung von Möbelhäusern oder Bands einen Hang zur Bildung von Akronymen zu haben.

IKEA =
Ingvar (Vorname des Gründers)
Kamprad (Nachname des Gründers)
Elmtaryd (so hieß der elterliche Bauernhof)
Agunnaryd (das Dorf, in dem Ingvar aufwuchs)

ABBA =
Agnetha (mit Nachname Fältskog, das ist die Blonde)
Björn (Ulvaeus, der Kleinere)
Benny (Andersson, der mit dem Bart)
Anni-Frid (Lyngstad , die Rothaarige)

ABBA hat den Aufstieg in den Olymp der Musik mit ihrem legendären Auftritt beim Eurovision Song Contest 1974 begründet.

Noch bevor ich mit IKEA oder ABBA so richtig in Kontakt kam, habe ich sie geliebt – sie, die eine Heldin, die mir heute fast noch mehr bedeutet, als in der Kindheit. Weil sie für so Vieles steht, was heute manchmal aus der Mode gekommen zu sein scheint.

Astrid Lindgren konnte mich aber auch mit “Karlsson vom Dach“ und den “Kindern aus Bullerbü“ begeistern.

Natürlich bin ich auch Fan der schwedischen Königsfamilie. So wie ich ja jede Königsfamilie mehr oder doch eher weniger verfolge, was nicht bedeutet, dass ich einer (konstitutionellen) Monarchie politisch den Vorzug gebe. Ach, was habe ich nicht gelitten mit Viktoria und ihrer Liebe zum Fitnesstrainer, dem heutigen Prinzgemahl. Ich bin ja schon alt genug, dass ich mich sogar an die Vermählung der Deutschen Silvia Sommerlath mit dem schwedischen König Carl XVI. Gustaf im Jahr 1976 erinnere. Das sind eben Ereignisse, die verbinden.

Schweden hat so viele interessante Persönlichkeiten zu bieten, die unser aller Leben irgendwie beeinflusst haben.

Der großartige Regisseur und Drehbuchautor Ingmar Bergman hat Meisterwerke geschaffen,
Ingrid Bergman (nicht mit Ingmar verwandt) in Meisterwerken brilliert.
Alfred Nobel, der mit der Erfindung des Dynamits das hochexplosive Nitroglycerin im Bergbau ablösen konnte und dem wir die nach ihm benannten Preise zu verdanken haben.
Stieg Larsson, dessen Millennium-Trilogie mir ausnehmend gut gefallen hat (die schwedische Verfilmung ist brillant, die amerikanische Version zum Vergessen).
Henning Mankell und dessen Kurt Wallander.

Und die wunderbare Zarah Leander, deren tiefe Stimme mich bis heute fasziniert.

Unter allen, die uns hier auch an ihren Erinnerungen oder Assoziationen teilhaben lassen, wird ein Exemplar vom neuen Populisten-Quartett verlost.

Die Besonderheit: Herbert K. ist endlich wie wohlverdient mit dabei.

Viel Spaß mit Schweden 🙂

#Brieferl No.160 – L‘État, c‘est Basti(lle)





Lieber Cousin Herbert,

unlängst bekam ich ein E-Mail eines Fans (auch von dir). Die liebe Dame war schon ganz verunsichert, ob es dir eh gut geht, weil man doch die längste Zeit nix mehr von dir gehört hat. Ich gehe mal davon aus, dass du in aller Ruhe an deiner “blauen Stasi“ arbeitest.

“Aussagen Kickls nähren Furcht vor Umfärbung im BVT“, meint zumindest die Steffi Krisper von den Neos. Ich glaube ihr das sofort.

Sind du und deine Regierungs- wie Parteikumpel eh recht erleichtert, dass es jetzt heißt “Wahlkampfkosten: Keine Ermittlungen gegen ÖVP und FPÖ“?

Mich würde das jedenfalls freuen, weil es ja offenbar eh wurscht ist, was man so macht. Überzieht einer von euch die Kosten, dann gibt‘s maximal eine Strafzahlung. Na, und wer wird die letztlich zahlen? Eben, der depperte Steuerzahler.

Und damit man auf der anderen Seite sparen kann, weil man ja muss, lässt der Finanzminister verlautbaren: “Staat allein kann Pension nicht zur Gänze sichern“

Nein, nein, und nochmals nein!
Das hat gar nix, aber überhaupt nix und am allernixesten damit zu tun, dass der Herr Finanzminister Löger früher Chef bei der Uniqa war.
Niemals und nicht!
Und weder er noch der Basti haben die Renditen der Großaktionäre im Auge, wie wieder gemutmaßt wird. Wenngleich sich fettere Renditen vielleicht in höheren Parteispenden bemerkbar machen könnten, die dann wieder in einem überzogenen Wahlkampfbudget enden könnten. Aber daran wollen wir gar nicht denken, nicht wahr? „#Brieferl No.160 – L‘État, c‘est Basti(lle)“ weiterlesen

#Brieferl No.159 – Holla, die Waldfee





Lieber Cousin Herbert,

letzten Sonntag war doch mein Liebling, das Gelbe im faulen Regierungsei, die KHB (nicht zu verwechseln mit dem schönen KHG) in der Pressestunde zu Gast.
Holla, die Waldfee – das war ein Ereignis der Extraklasse, das ich zwar verpasst hatte, mir jedoch dank anderer KHB-Fans dann doch zum strapazierten Gemüte führte. Dass sie sich selbst als “die Wärme“ sieht, haben wir bereits im Brieferl No.157 besprochen.

Ein Ausschnitt hat mir besonders gut gefallen, als es nämlich um die neue Mindestsicherung und die damit einhergehende Schlechterstellung für kinderreiche Familien ging.

“Wir müssen uns überlegen, also wo die Finanzierung der Mindestsicherung eigentlich herkommt. Das sind alles die Steuerzahler, ja! Jede Österreicherin und jeder Österreicher zahlt die Steuer ein und daraus wird die Mindestsicherung ja auch finanziert.“

Beate, die Waldfee, hat gesprochen. Na was für eine Überraschung aber auch! Ich habe mal ein bisschen in der KHB-Biographie gegraben und musste entsetzt feststellen, dass auch sie auf Kosten der Steuerzahler

in die Schule gegangen ist,
die Universität besucht hat,
im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ein Gehalt bezogen hat und
als Ministerin in Amt und (Un)Würden werkeln darf. „#Brieferl No.159 – Holla, die Waldfee“ weiterlesen

#Brieferl No.158 – Der türkise Torero





Lieber Cousin Herbert,

wunderst du dich selbst eigentlich auch, dass du noch immer im Amt bist? Aus gut informierten Kreisen habe ich erfahren, warum das so ist.

Weil nämlich *Trommelwirbel * bumm bumm bumm * der Basti so ein großer Fan meiner Brieferln an dich ist!
Nur deshalb weist er seine “türkise Buberl- und Mäderlpartie“ (die borge ich mir so gerne von dir aus) immer an, die Misstrauensanträge geben dich abzuschmettern.

Jetzt habe ich mir gedacht, ich mache dem Basti einmal eine richtige Freude und schreibe ihm auch ein Brieferl. Wenn du bitte so nett bist, und es ihm überreichst. Danke herzlichst.

Liebe Grüße,
Cousine Daniela

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Lieber Basti,

grundsätzlich bin ich ja nicht jedem per du, aber da du mich und alle anderen Besucher deiner Homepage mit “du“ ansprichst, will ich mal nicht so sein.

Da habe ich übrigens gleich einmal die erste Bitte: auf deiner Homepage steht “Die Veränderung hat begonnen. Mit dir!“.

Bitte, mit MIR nicht! Vielleicht kannst du irgendwo eine Liste zur Verfügung stellen, in der ich mich eintragen kann. In der sich alle eintragen können, die deine Veränderungen in einem türkisen Zwielicht sehen. Das könnte dir ein bisserl einen Sinn für die Realität geben.

Apropos Realitätssinn: sag mal, hast du wirklich nicht gewusst, was du dir mit Cousin Herbert einhandelst? Ich unterstütze Herbie immer tatkräftig und diese Tradition möchte ich auch mit dir beibehalten. Schau mal, was ich gefunden habe, und zwar aus dem Jahre 2015:

Kickl ist „Totengräber des Abendlandes“

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