#EU28wks – Woche 10 – Portugal

Portugal ist gemeinsam mit Spanien am 01.01.1986 der Europäischen Gemeinschaft (EG) beigetreten. Der Vertrag von Maastricht lag noch in weiter Ferne und mit ihm die EU, wie wir sie heute kennen.

Auch in Portugal war ich noch nie. Aber zumindest kenne ich Portugiesen. Mir persönlich gefällt das Portugiesische nicht sonderlich. Aber als bekennender Fan von “Love actually – Tatsächlich Liebe“ höre ich die Sprache zumindest einmal im Jahr in der Vorweihnachtszeit.

Außerdem kann man das sowieso immer anschauen, weshalb ich DIE Szene in Portugal herausgesucht habe …

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#EU28wks – Woche 11 – Spanien

Spanien ist gemeinsam mit Portugal am 01.01.1986 der Europäischen Gemeinschaft (EG) beigetreten. Der Vertrag von Maastricht lag noch in weiter Ferne und mit ihm die EU, wie wir sie heute kennen.

Ich bemerke gerade, in wie vielen Ländern ich noch nicht war, weil eben Spanien auch wieder dazu gehört. Dafür kenne ich einige Menschen aus Spanien, wobei ich die meisten davon in Irland kennengelernt habe.

Ich mag die spanische Sprache, wenngleich es sehr schwer ist, ihr zu folgen. Die reden nämlich alle so schnell. Was mich auch nicht weiter verwundert, wenn ich mir die Länge mancher Worte anschaue.

Apropos Worte: In weltweit tätigen Firmen gibt es üblicherweise ganze Abteilungen, die sich mit der Namensgebung ihrer Produkte beschäftigt. Man will schließlich überall gut klingen und es dennoch schaffen, niemandem auf den Schlips zu treten.

Die Mitarbeiter von Mitsubishi hatten entweder eine besondere Art von Humor und aber es war einfach einer gewissen Unkenntnis geschuldet, dass der “Pajero“ zu seinem Namen kam. Ausgesprochen wird der “Wichser“ übrigens „Pachero“ und nicht „Patschero“.

Macht nix. Es gibt noch andere missglückte Autonamen … „#EU28wks – Woche 11 – Spanien“ weiterlesen

#EU28wks – Woche 12 – Finnland

Finnland wurde, ebenso wie Schweden und Österreich, am 1.1.1995 Mitglied der Europäischen Union. Somit war aus den EG-12, den Europäischen Gemeinschaften mit 12 Mitgliedsländern, verkürzt dargestellt die EU-15 (Europäische Union mit 15 Mitgliedern) geworden.

In den hohen Norden, also auch nach Finnland, bin ich leider noch nie gekommen. Immer wenn ich an Finnland denke, fällt mir zuallererst Oliver Baier mit seiner Sendung Montevideo ein. Beim heiteren Begriffe-Raten wedelte er einmal mit einer leuchtenden Taschenlampe über dem Kopf und versank damit unter seinem Schreibtisch. Das war die finnische Hauptstadt „Hel-sink-i“.

Die Finnen scheinen insgesamt ein lustiges Völkchen zu sein. Zumindest sind sie bisher die Einzigen, die eine Meisterschaft im “Steckenpferd-Reiten“ vorweisen können.

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#EU28wks – Woche 13 – Österreich

Österreich wurde, ebenso wie Schweden und Finnland, am 1.1.1995 Mitglied der Europäischen Union. Somit war aus den EG-12, den Europäischen Gemeinschaften mit 12 Mitgliedsländern, verkürzt dargestellt die EU-15 (Europäische Union mit 15 Mitgliedern) geworden.

Ich bin ja schon so steinalt, dass ich im zarten Alter von 23 Jahren an der Volksabstimmung über den Beitritt Österreichs zur Europäischen Union auch abstimmen durfte.
Ich habe damals übrigens gegen den Beitritt gestimmt. Das war weniger deshalb, weil ich tatsächlich gute Gründe für die Ablehnung hatte, sondern weil mir manche Argumente mehr als nur spanisch vorkamen.

Unvergessen ist mir in diesem Zusammenhang der “Ederer-Tausender“. Dieses dubiose Versprechen der damaligen SPÖ-EU-Staatssekretärin Brigitte Ederer wirkte auf mich so plump, so blöd, so populistisch, dass ich mir gedacht hatte “wenn so argumentiert wird, kann das alles nur faul sein“.

Da ich jetzt aber mit meine Aktion #EU28wks mache, liegt es auf der Hand, dass sich meine Einstellung zur EU im Laufe der Jahre geändert hat. Aber warum? Was war passiert?

Zum einen habe ich die persönlichen Vorteile der EU für mich entdeckt. Diese liegen in der gemeinsamen Währung sowie der Reise- und Aufenthaltsfreiheit. Es ist einfach angenehm, wenn man zb ohne Grenzkontrollen durch Europa fahren kann. Das gilt natürlich nur, wenn das Schengenabkommen nicht von irgendwelchen Ministern auf Eis gelegt wird. Das Einkaufen ohne Geldwechsel spart nicht nur Kosten, sondern ermöglicht auch den direkten Preisvergleich.

Was aber neben den kleinen Annehmlichkeiten noch ausschlaggebender für meinen Wechsel in die pro-europäische Liga war, entpuppte sich ganz einfach als “Wissen“.
Wusste ich zum damaligen Abstimmungszeitpunkt tendenziell und zugegebenermaßen faktisch nix über die EU, so hat sich das im Laufe der Jahre geändert.
Je mehr ich über die Funktionsweise der EU als Konstrukt gelernt hatte, desto besser hat es mir gefallen. Klar, alles hat seine Schwächen und nichts ist perfekt. Und es gibt genug Kritikpunkte. Doch alleine zu wissen, was der Unterschied zwischen einer EU-Verordnung (gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat) und einer EU-Richtlinie (muss erst durch nationale Rechtsakte umgesetzt werden) ist, macht das Lesen von Nachrichten schon interessanter.

Auch dass man den EuGH anrufen kann, darf nicht unterschätzt werden. Wenngleich manches Urteil durchaus so interpretiert werden kann, dass es dann das Resultat doch suboptimal ist. Aktuelles Stichwort: Karfreitag.

Über Österreich selbst mag ich jetzt insofern nicht viel schreiben, denn, würde ich damit beginnen, ich säße noch übermorgen hier. Österreich wird immer, um Rainhard Fendrich zitieren, “mein Stamm und ich dessen Apfel“ sein, egal wo ich bin.

Da fällt mir auch ein, dass mir “I am from Austria“ besser gefällt als unsere Nationalhymne. Es gibt so viele, wirklich schöne Hymnen, die einen ganz anderen Spirit verbreiten als unsere (mir sehr fade) Bundeshymne. Selbst die alte Haydn-Hymne, die jetzt als deutsche Nationalhymne bekannt ist, gefällt mir besser. Von der amerikanischen, französischen, italienischen, russischen und auch irischen Hymne ganz abgesehen.

Unter allen, die uns hier auch an ihren Erinnerungen oder Assoziationen teilhaben lassen, wird ein Exemplar des neuen Populisten-Quartetts verlost.

Die Besonderheit: Herbert K. Ist endlich wie wohlverdient mit dabei.

Viel Spaß 🙂

#EU28wks – Woche 14 – Schweden

Schweden wurde, ebenso wie Österreich und Finnland, am 1.1.1995 Mitglied der Europäischen Union. Somit war aus den EG-12, den Europäischen Gemeinschaften mit 12 Mitgliedsländern, verkürzt dargestellt die EU-15 (Europäische Union mit 15 Mitgliedern) geworden.

Schweden soll ja ein ausnehmend schönes Land sein, das ich leider auch noch nie besucht habe. Macht nichts, dafür mag ich IKEA und ABBA. Die Schweden scheinen bei der Benennung von Möbelhäusern oder Bands einen Hang zur Bildung von Akronymen zu haben.

IKEA =
Ingvar (Vorname des Gründers)
Kamprad (Nachname des Gründers)
Elmtaryd (so hieß der elterliche Bauernhof)
Agunnaryd (das Dorf, in dem Ingvar aufwuchs)

ABBA =
Agnetha (mit Nachname Fältskog, das ist die Blonde)
Björn (Ulvaeus, der Kleinere)
Benny (Andersson, der mit dem Bart)
Anni-Frid (Lyngstad , die Rothaarige)

ABBA hat den Aufstieg in den Olymp der Musik mit ihrem legendären Auftritt beim Eurovision Song Contest 1974 begründet.

Noch bevor ich mit IKEA oder ABBA so richtig in Kontakt kam, habe ich sie geliebt – sie, die eine Heldin, die mir heute fast noch mehr bedeutet, als in der Kindheit. Weil sie für so Vieles steht, was heute manchmal aus der Mode gekommen zu sein scheint.

Astrid Lindgren konnte mich aber auch mit “Karlsson vom Dach“ und den “Kindern aus Bullerbü“ begeistern.

Natürlich bin ich auch Fan der schwedischen Königsfamilie. So wie ich ja jede Königsfamilie mehr oder doch eher weniger verfolge, was nicht bedeutet, dass ich einer (konstitutionellen) Monarchie politisch den Vorzug gebe. Ach, was habe ich nicht gelitten mit Viktoria und ihrer Liebe zum Fitnesstrainer, dem heutigen Prinzgemahl. Ich bin ja schon alt genug, dass ich mich sogar an die Vermählung der Deutschen Silvia Sommerlath mit dem schwedischen König Carl XVI. Gustaf im Jahr 1976 erinnere. Das sind eben Ereignisse, die verbinden.

Schweden hat so viele interessante Persönlichkeiten zu bieten, die unser aller Leben irgendwie beeinflusst haben.

Der großartige Regisseur und Drehbuchautor Ingmar Bergman hat Meisterwerke geschaffen,
Ingrid Bergman (nicht mit Ingmar verwandt) in Meisterwerken brilliert.
Alfred Nobel, der mit der Erfindung des Dynamits das hochexplosive Nitroglycerin im Bergbau ablösen konnte und dem wir die nach ihm benannten Preise zu verdanken haben.
Stieg Larsson, dessen Millennium-Trilogie mir ausnehmend gut gefallen hat (die schwedische Verfilmung ist brillant, die amerikanische Version zum Vergessen).
Henning Mankell und dessen Kurt Wallander.

Und die wunderbare Zarah Leander, deren tiefe Stimme mich bis heute fasziniert.

Unter allen, die uns hier auch an ihren Erinnerungen oder Assoziationen teilhaben lassen, wird ein Exemplar vom neuen Populisten-Quartett verlost.

Die Besonderheit: Herbert K. ist endlich wie wohlverdient mit dabei.

Viel Spaß mit Schweden 🙂

#EU28wks – Woche 17, 16, 15 – EE, LV, LT

Die drei baltischen Staaten Estland (mit der Hauptstadt Tallinn), Lettland (Riga) und Litauen (Vilnius) sind die letzten im Bunde jener 10 Staaten, die am  1. Mai 2004 der Europäischen Union beigetreten sind.

Alle drei Staaten haben sowohl das Schengener Abkommen ratifiziert als auch den Euro als Währung.

Für mich persönlich sind diese drei Länder sogenannte „Songcontestländer“. Obwohl ich ihn eigentlich nicht sonderlich mag, schaue ich mir jedes Jahr den Eurovision Song Contest an.

Und dort erfahre ich dann immer etwas über diese drei Länder, die ich niemals bereist habe und vermutlich auch nie bereisen werde.

Egal ob sie für dich auch „Songcontestländer“ sind oder du sie bereist hast – unter den Kommentatoren wird die dritte und letzte signierte Promo CD von NO BROS verlost 🙂

Viel Spaß bei deinen baltischen oder songcontestlichen Erinnerungen 🙂

 

#EU28wks – Woche 18 – Malta

Als eines von 10 Ländern trat Malta am 1. Mai 2004 der Europäischen Union bei.

Die Republik Malta besteht aus den drei bewohnten Inseln Malta, Gozo und Comino. Das hübsche “blaue Fenster“ auf Gozo ist über die Grenzen hinaus bekannt.

Ich war selbst auch einmal auf Malta inklusive Besuch des blauen Fensters. Als Fan von Game of Thrones habe ich es selbstverständlich auch gleich wiedererkannt, weil doch die Hochzeit von Daenerys and Khal Drogo vor dieser herrlichen Kulisse stattfand.

Valletta, die wunderschöne Hauptstadt, gelegen auf der Insel Malta, ist ebenfalls mehr als nur sehenswert. Als jemand, der nicht nur Game of Thrones schaut, sondern sich auch für Physik erwärmt, habe ich mich besonders gefreut, Albert Einstein verewigt zu sehen.

Malta bietet auch eine Menge an prähistorischen Tempelanlagen, wobei mich immer fasziniert, dass diese Bauten ohne moderne Hilfsmittel möglich waren.

https://www.freudenthal.biz/malta/hagar-qim-und-mnajdra/

Unter allen, die uns hier auch an ihren Erinnerungen teilhaben lassen, wird eine signierte Promo-CD von NO BROS verlost.

Viel Spaß beim Kramen in Malta-Erinnerungen 🙂

#EU28wks – Woche 19 – Polen

Als eines von 10 Ländern trat Polen am 1. Mai 2004 der Europäischen Union bei.

Polen gehört zu jenen Ländern, die ich auch noch nie besucht habe. Ich kannte und kenne aber viele Polen, die ich immer ausnehmend nett und sympathisch empfand.

Die ersten Polen hatte ich 1982 kennengelernt, die in jener steirischen Pension untergebracht waren, in der wir unsere Osterferien verbrachten. Sie waren nach der Ausrufung des Kriegsrechts im Dezember 1981 und der Verhaftung Lech Walesas aus ihrem Land geflüchtet.

http://www.erinnerungsort.at/thema11/u_thema5.htm

Ich erinnere mich sehr lebhaft daran, dass sie so unglaublich zuversichtlich waren, voller Hoffnung auf eine bessere Zukunft im “freien“ Westen. „#EU28wks – Woche 19 – Polen“ weiterlesen

#EU28wks – Woche 20 – Slowakei

Als eines von 10 Ländern trat die Slowakei am 1. Mai 2004 der Europäischen Union bei.

Das erste Mal, als ich die Slowakei besuchte, war noch zu Zeiten der Tschechoslowakei. Das besonders Aufregende an der Angelegenheit war nicht nur, dass wir uns als Familie tapfer hinter den “eisernen Vorhang“ gewagt hatten. Es war vielmehr die Art und Weise der Anreise.

Auf der Donau fahren noch heute Tragflügelboote regelmäßig zwischen Wien und Bratislava, und ein solches war es auch, das Klein-Daniela irgendwann Ende der 1970er schwerstens beeindruckt hat.

Wie auch bei anderen “Ostblock“-Besuchen war es die dargebotene “Normalität“, die mir Kopfzerbrechen bereitete. Wie konnte es sein, dass die Menschen nicht geknickt oder depressiv durch die Stadt schlenderten, wenn ich doch aus dem Fernsehen und Zeitungen wusste, dass im “Ostblock“ alles ganz schrecklich sei?
Gut, in den Kaufhäusern gab es vielleicht nicht das gleiche reichhaltige Angebot wie in Österreich. Aber so unter aller Sau, wie ich mir alles vorgestellt hatte, war es bei Weitem nicht. „#EU28wks – Woche 20 – Slowakei“ weiterlesen