#EU28wks – Woche 14 – Schweden

Schweden wurde, ebenso wie Österreich und Finnland, am 1.1.1995 Mitglied der Europäischen Union. Somit war aus den EG-12, den Europäischen Gemeinschaften mit 12 Mitgliedsländern, verkürzt dargestellt die EU-15 (Europäische Union mit 15 Mitgliedern) geworden.

Schweden soll ja ein ausnehmend schönes Land sein, das ich leider auch noch nie besucht habe. Macht nichts, dafür mag ich IKEA und ABBA. Die Schweden scheinen bei der Benennung von Möbelhäusern oder Bands einen Hang zur Bildung von Akronymen zu haben.

IKEA =
Ingvar (Vorname des Gründers)
Kamprad (Nachname des Gründers)
Elmtaryd (so hieß der elterliche Bauernhof)
Agunnaryd (das Dorf, in dem Ingvar aufwuchs)

ABBA =
Agnetha (mit Nachname Fältskog, das ist die Blonde)
Björn (Ulvaeus, der Kleinere)
Benny (Andersson, der mit dem Bart)
Anni-Frid (Lyngstad , die Rothaarige)

ABBA hat den Aufstieg in den Olymp der Musik mit ihrem legendären Auftritt beim Eurovision Song Contest 1974 begründet.

Noch bevor ich mit IKEA oder ABBA so richtig in Kontakt kam, habe ich sie geliebt – sie, die eine Heldin, die mir heute fast noch mehr bedeutet, als in der Kindheit. Weil sie für so Vieles steht, was heute manchmal aus der Mode gekommen zu sein scheint.

Astrid Lindgren konnte mich aber auch mit “Karlsson vom Dach“ und den “Kindern aus Bullerbü“ begeistern.

Natürlich bin ich auch Fan der schwedischen Königsfamilie. So wie ich ja jede Königsfamilie mehr oder doch eher weniger verfolge, was nicht bedeutet, dass ich einer (konstitutionellen) Monarchie politisch den Vorzug gebe. Ach, was habe ich nicht gelitten mit Viktoria und ihrer Liebe zum Fitnesstrainer, dem heutigen Prinzgemahl. Ich bin ja schon alt genug, dass ich mich sogar an die Vermählung der Deutschen Silvia Sommerlath mit dem schwedischen König Carl XVI. Gustaf im Jahr 1976 erinnere. Das sind eben Ereignisse, die verbinden.

Schweden hat so viele interessante Persönlichkeiten zu bieten, die unser aller Leben irgendwie beeinflusst haben.

Der großartige Regisseur und Drehbuchautor Ingmar Bergman hat Meisterwerke geschaffen,
Ingrid Bergman (nicht mit Ingmar verwandt) in Meisterwerken brilliert.
Alfred Nobel, der mit der Erfindung des Dynamits das hochexplosive Nitroglycerin im Bergbau ablösen konnte und dem wir die nach ihm benannten Preise zu verdanken haben.
Stieg Larsson, dessen Millennium-Trilogie mir ausnehmend gut gefallen hat (die schwedische Verfilmung ist brillant, die amerikanische Version zum Vergessen).
Henning Mankell und dessen Kurt Wallander.

Und die wunderbare Zarah Leander, deren tiefe Stimme mich bis heute fasziniert.

Unter allen, die uns hier auch an ihren Erinnerungen oder Assoziationen teilhaben lassen, wird ein Exemplar vom neuen Populisten-Quartett verlost.

Die Besonderheit: Herbert K. ist endlich wie wohlverdient mit dabei.

Viel Spaß mit Schweden 🙂

#EU28wks – Woche 17, 16, 15 – EE, LV, LT

Die drei baltischen Staaten Estland (mit der Hauptstadt Tallinn), Lettland (Riga) und Litauen (Vilnius) sind die letzten im Bunde jener 10 Staaten, die am  1. Mai 2004 der Europäischen Union beigetreten sind.

Alle drei Staaten haben sowohl das Schengener Abkommen ratifiziert als auch den Euro als Währung.

Für mich persönlich sind diese drei Länder sogenannte „Songcontestländer“. Obwohl ich ihn eigentlich nicht sonderlich mag, schaue ich mir jedes Jahr den Eurovision Song Contest an.

Und dort erfahre ich dann immer etwas über diese drei Länder, die ich niemals bereist habe und vermutlich auch nie bereisen werde.

Egal ob sie für dich auch „Songcontestländer“ sind oder du sie bereist hast – unter den Kommentatoren wird die dritte und letzte signierte Promo CD von NO BROS verlost 🙂

Viel Spaß bei deinen baltischen oder songcontestlichen Erinnerungen 🙂

 

#EU28wks – Woche 18 – Malta

Als eines von 10 Ländern trat Malta am 1. Mai 2004 der Europäischen Union bei.

Die Republik Malta besteht aus den drei bewohnten Inseln Malta, Gozo und Comino. Das hübsche “blaue Fenster“ auf Gozo ist über die Grenzen hinaus bekannt.

Ich war selbst auch einmal auf Malta inklusive Besuch des blauen Fensters. Als Fan von Game of Thrones habe ich es selbstverständlich auch gleich wiedererkannt, weil doch die Hochzeit von Daenerys and Khal Drogo vor dieser herrlichen Kulisse stattfand.

Valletta, die wunderschöne Hauptstadt, gelegen auf der Insel Malta, ist ebenfalls mehr als nur sehenswert. Als jemand, der nicht nur Game of Thrones schaut, sondern sich auch für Physik erwärmt, habe ich mich besonders gefreut, Albert Einstein verewigt zu sehen.

Malta bietet auch eine Menge an prähistorischen Tempelanlagen, wobei mich immer fasziniert, dass diese Bauten ohne moderne Hilfsmittel möglich waren.

https://www.freudenthal.biz/malta/hagar-qim-und-mnajdra/

Unter allen, die uns hier auch an ihren Erinnerungen teilhaben lassen, wird eine signierte Promo-CD von NO BROS verlost.

Viel Spaß beim Kramen in Malta-Erinnerungen 🙂

#EU28wks – Woche 19 – Polen

Als eines von 10 Ländern trat Polen am 1. Mai 2004 der Europäischen Union bei.

Polen gehört zu jenen Ländern, die ich auch noch nie besucht habe. Ich kannte und kenne aber viele Polen, die ich immer ausnehmend nett und sympathisch empfand.

Die ersten Polen hatte ich 1982 kennengelernt, die in jener steirischen Pension untergebracht waren, in der wir unsere Osterferien verbrachten. Sie waren nach der Ausrufung des Kriegsrechts im Dezember 1981 und der Verhaftung Lech Walesas aus ihrem Land geflüchtet.

http://www.erinnerungsort.at/thema11/u_thema5.htm

Ich erinnere mich sehr lebhaft daran, dass sie so unglaublich zuversichtlich waren, voller Hoffnung auf eine bessere Zukunft im “freien“ Westen. „#EU28wks – Woche 19 – Polen“ weiterlesen

#EU28wks – Woche 20 – Slowakei

Als eines von 10 Ländern trat die Slowakei am 1. Mai 2004 der Europäischen Union bei.

Das erste Mal, als ich die Slowakei besuchte, war noch zu Zeiten der Tschechoslowakei. Das besonders Aufregende an der Angelegenheit war nicht nur, dass wir uns als Familie tapfer hinter den “eisernen Vorhang“ gewagt hatten. Es war vielmehr die Art und Weise der Anreise.

Auf der Donau fahren noch heute Tragflügelboote regelmäßig zwischen Wien und Bratislava, und ein solches war es auch, das Klein-Daniela irgendwann Ende der 1970er schwerstens beeindruckt hat.

Wie auch bei anderen “Ostblock“-Besuchen war es die dargebotene “Normalität“, die mir Kopfzerbrechen bereitete. Wie konnte es sein, dass die Menschen nicht geknickt oder depressiv durch die Stadt schlenderten, wenn ich doch aus dem Fernsehen und Zeitungen wusste, dass im “Ostblock“ alles ganz schrecklich sei?
Gut, in den Kaufhäusern gab es vielleicht nicht das gleiche reichhaltige Angebot wie in Österreich. Aber so unter aller Sau, wie ich mir alles vorgestellt hatte, war es bei Weitem nicht. „#EU28wks – Woche 20 – Slowakei“ weiterlesen

#EU28wks – Woche 21 – Slowenien

Als eines von 10 Ländern trat Slowenien am 1. Mai 2004 der Europäischen Union bei.

Was ich über Slowenien außer der Eckdaten wie der Hauptstadt Ljubljana und dem Faktum, dass es ein Nachbarland Österreichs ist? Ich gestehe: nix. Es hat sich nie ergeben, dass ich in Slowenien war, weshalb ich auch mit keiner persönlichen Geschichte aufwarten kann. Und erfinden tu ich keine.

Habe ich mir gedacht, dann suche ich eben nach berühmten Slowenen, die ich kenne und die irgendeine Bedeutung für mich haben. Fehlanzeige.

Wenn ich “Slowenien“ höre, dann habe ich den Jörg Haider vor Augen, wie er höchstpersönlich im Kampf gegen die zweisprachigen Ortstafeln, jene eigenhändig wie medienwirksam verrückt hat.

https://ktnv1.orf.at/stories/88204

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(Foto aus ORF-Link)

Na immerhin.

Als Preis gibt es diese Woche eine MAXI-CD „BE MY FRIEND“ von NO BROS zu gewinnen.

Viel Spaß beim Kramen in Slowenien-Erinnerungen 🙂

#EU28wks – Woche 22 – Tschechien

Als eines von 10 Ländern trat Tschechien am 1. Mai 2004 der Europäischen Union bei.

Als Jahrgang 1970 kannte ich noch die Tschechoslowakei, die wie Ungarn hinter dem eisernen Vorhang von Österreich getrennt und Teil des Ostblocks war.

Die Hauptstadt Prag soll ausnehmend schön sein, jedoch durfte ich bisher nie so weit ins Landesinnere vordringen. Excalibur City, im “Niemandsland“ zwischen dem österreichischen Kleinhaugsdorf und dem tschechischen Znojmo gelegen, sowie Znojmo selbst, waren zu Einkaufszwecken meine einzige Berührung mit tschechischem Boden.

Viele Menschen, die dem tschechischen Boden entstammen, egal ob es damals noch Böhmen oder eben Tschechoslowakei hieß, haben mein Leben beeinflußt. „#EU28wks – Woche 22 – Tschechien“ weiterlesen

#EU28wks – Woche 23 – Ungarn

Als eines von 10 Ländern trat Ungarn am 1. Mai 2004 der Europäischen Union bei. Seit kurzem (ich verwende ja neuerdings lieber “unlängst“, aber in diesem Fall passt es) darf der amtierende Ministerpräsident Viktor Orbán sogar Pate für die “Orbanisierung“ sein.

Da freut sich das Österreicherherz besonders, wenn die deutschen Nachbarn über “Die Orbanisierung Österreichs“ betreffend Druck auf die liberale Demokratie berichten.

Wo sind die Zeiten aus Kindertagen, als ich den ungarischen Grafen Andrássy in den Sissi-Filmen anhimmeln konnte? Wahrscheinlich war Andrássy der erste Mensch aus Ungarn, den ich “kannte“.

„#EU28wks – Woche 23 – Ungarn“ weiterlesen

#EU28wks – Woche 24 – Zypern

Als eines von 10 Ländern trat die Republik Zypern am 1. Mai 2004 der Europäischen Union bei. Die Republik Zypern umfasst nicht die gesamte Insel, die nach Sizilien und Sardinien die Drittgrößte im Mittelmeer ist. Obwohl der nördliche Teil der Insel, die Türkische Republik Nordzypern, international nicht anerkannt ist, zählt er de jure zur EU, de facto aber nicht.

Die höchste Berg Zyperns ist der Olymp, der mit 1.952 Metern zwar um knapp 1.000 Meter niedriger ist als der Sitz der Götter am griechischen Festland, aufgrund der Namensgleichheit jedoch sicherlich schon bei dem einen oder anderen Touristen für Verwirrung gesorgt hat.

Ich selbst durfte bisher noch nie in Zypern verweilen, aber zumindest kannte ich einmal einen griechischen Zyprioten. Dieser war nämlich der Tanzpartner meiner besten Freundin, mit der ich 1987 und 1988 gemeinsam auch die Tanzschule besucht hatte. Immerhin etwas. Auffallend für mich war, dass er sich stets explizit als “griechischer“ Zypriot bekannt gemacht hatte.

Berühmte Zyprioten konnte ich auch nicht viele finden, Aphrodite gilt meines Erachtens wegen der Göttlichkeit nicht wirklich. Aber zumindest sind die Väter von Cat Stevens, der jetzt Yusuf Islam heißt, und George Michael griechische Zyprioten gewesen.

Jeder wird hiermit wieder herzlich eingeladen, sich mit lustigen, berührenden oder skurrilen Geschichten zu beteiligen. Entweder direkt auf meiner Homepage unter dem Artikel, auf Facebook in den Kommentaren oder auf Twitter mit dem Hashtag #EU28wks.

Diesmal konnte ich 2 Karten für das Programm „HOMO IDIOTICUS – eine Kulturgeschichte des Trottels“ von und mit Michael Niavarani ergattern. 

Und zwar für Mittwoch, 9. Jänner 2019 um 19:30 Uhr im Globe Wien Theater, Marx Halle, Karl-Farkas-Gasse 19, 1030 Wien.

Viel Spaß beim Kramen in Zypern-Erinnerungen 🙂

#EU28wks – Woche 25 – Bulgarien

Gemeinsam mit Rumänien trat Bulgarien am 1.1.2007 der EU bei. 2014 wurde der europäische Arbeitsmarkt für Rumänen und Bulgaren geöffnet, was unser Bumsti gar nicht gut fand.

https://www.trend.at/news/oesterreich/strache-arbeitsmarktoeffnung-bulgaren-rumaenen-369909

Bulgarien zählt ebenso zu jenen Ländern, in denen ich noch nie war und vermutlich auch nie sein werde.
Immerhin hatte ich in der 4. Klasse Volksschule eine entzückende Klassenkameradin aus Bulgarien namens Dimi. Sie war insofern ein wichtiger Meilenstein in meinem Leben, als sie über eine ältere Schwester verfügte, die wiederum begeisterte wie regelmäßige Leserin der Zeitschrift “Bravo“ war.
Mir war schon damals klar, dass man mit umfassender Bildung nicht früh genug beginnen kann.

Obwohl BVLGARI zwar “Bulgarier“ bedeutet, hat der italienische Juwelier nichts mit Bulgarien zu tun. Im Zuge des Schreibens dieser Zeilen habe ich mir erstmals auf dessen Homepage die Schmuckstücke angesehen. Der Hinweis bei den richtig schönen Stücken, man möge einen Termin vereinbaren, unterstützt meinen Unerschwinglichkeits-Verdacht. „#EU28wks – Woche 25 – Bulgarien“ weiterlesen