#EU28wks – Woche 20 – Slowakei

Als eines von 10 Ländern trat die Slowakei am 1. Mai 2004 der Europäischen Union bei.

Das erste Mal, als ich die Slowakei besuchte, war noch zu Zeiten der Tschechoslowakei. Das besonders Aufregende an der Angelegenheit war nicht nur, dass wir uns als Familie tapfer hinter den “eisernen Vorhang“ gewagt hatten. Es war vielmehr die Art und Weise der Anreise.

Auf der Donau fahren noch heute Tragflügelboote regelmäßig zwischen Wien und Bratislava, und ein solches war es auch, das Klein-Daniela irgendwann Ende der 1970er schwerstens beeindruckt hat.

Wie auch bei anderen “Ostblock“-Besuchen war es die dargebotene “Normalität“, die mir Kopfzerbrechen bereitete. Wie konnte es sein, dass die Menschen nicht geknickt oder depressiv durch die Stadt schlenderten, wenn ich doch aus dem Fernsehen und Zeitungen wusste, dass im “Ostblock“ alles ganz schrecklich sei?
Gut, in den Kaufhäusern gab es vielleicht nicht das gleiche reichhaltige Angebot wie in Österreich. Aber so unter aller Sau, wie ich mir alles vorgestellt hatte, war es bei Weitem nicht.

Dass ich einen der berühmtesten Slowaken, Alexander Dubček, bereits in jungen Jahren kannte, ist keinem Geringerem als dem großen Otto Waalkes zu verdanken.

Das mit dem “Prager Frühling“ lernte ich erst später.

Ein Slowake, den wir auch alle kennen, jedoch vermutlich nicht wussten, dass er im heutigen Staatsgebiet der Slowakei zu Welt kam, ist Peter Lorre, geborener László Loewenstein.

Aus “Casablanca“ kennen ihn vermutlich alle und so habe ich eine andere, wunderbare Szene herausgesucht, in der auch ein weiterer meiner persönlichen Filmhelden mit von der Partie ist – der unvergleichliche Vincent Price.

Als Preis gibt es diese Woche eine MAXI-CD „BE MY FRIEND“ von NO BROS zu gewinnen.

Viel Spaß beim Kramen in Slowakei-Erinnerungen 🙂

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