#Brieferl No.144 – Ali, Basti und die rechten Räuber

Lieber Cousin Herbert,

wir müssen unbedingt noch ein paar Dinge besprechen, die in den letzten Tagen ans Tageslicht gekommen sind. Wie beispielsweise die“chaotischen Zustände“ bei der berittenen Polizei.

Ich weiß schon, dass du lieber von einem blauen Geheimdienst träumst und vor allem dein Hauptaugenmerk auf “wie verhindere ich Asylberechtigte“ legst. Die Idee, dass alle, die mit einem“Schlepper“ ins Land kommen dann kein Asyl bekommen, hat ja ausnehmend viel Potential.

Weil du dann, wie schon im September dargestellt, den Begriff “Schlepper“ausdehnen kannst, quasi auf alle. Auf Rettungsschiffe beispielsweise. Hat den unschlagbaren Vorteil, dass dann eh genau keiner mehr asylberechtigt ist. Ob sich das mit der EMRK oder sonstigen Gesetzeswerken in Einklang bringen lässt, ist dir vermutlich schnuppe.

https://twitter.com/KURIERat/status/1040678546744791040

Also schau halt wenigstens, dass das mit den Pferderln gut funktioniert. Ist ja eh schon peinlich genug, dass Österreich jetzt Polizeipferde hat, da sollte das wenigstens reibungslos klappen. „Es gab weder Futter, Sättel noch geeignete Reiter für die angekauften Pferde. Die Anlage wurde übernommen ohne Schaufel oder Geräte für die Pflege“.

Da braucht‘s jetzt nicht die großen Pferdeexperten, um erahnen zu können, dass so Viecherln auch was zu Essen brauchen, oder? Aber bitte.

4 Antworten auf „#Brieferl No.144 – Ali, Basti und die rechten Räuber“

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