Weil GRÜN mehr ist!

Am Samstag, 22. Juni 2019 ist es so weit. Da bin ich auf der Landesversammlung der Wiener Grünen und werde für einen Listenplatz in den Ring steigen.

Wer mich im nächsten Nationalrat sehen will, kann mich dabei unterstützen. Und zwar genau jetzt. Weil nämlich jetzt ein vorderer Listenplatz meinen Einzug ins Parlament wahrscheinlich macht.

Wenn du jemand bist, der regelmäßig meine Brieferln an den Cousin liest, dann weißt du eh Bescheid, wie und was ich denke. Falls nicht, hier eine kleine Zusammenstellung davon, was du von mir als Grüne im Parlament erwarten kannst:

1) Maßnahmen zur Abwendung des Klimawandels (no na ned)

2) Maßnahmen für soziale Gerechtigkeit, denn neben Aspekten der Menschenwürde stellt sich nämlich die simple Frage: wie sollen Menschen umweltbewusst handeln, wenn sie im täglichen Leben kaum über die Runden kommen?

3) Maßnahmen zur Erhaltung der persönlichen Freiheit. Beispielsweise hätte das Überwachungspaket, das wir Herbert und Basti zu verdanken haben, so nie sein dürfen!

4) Eine realistische Stimme der Vernunft: wir werden alles nämlich nur GEMEINSAM schaffen. Und deshalb ich streite mit jenen, die immer und überall Rassismus, Sexismus oder sonst einen -ismus orten genauso wie mit jenen, die populistisch Feindbilder beschwören.

Nun fragen sich manche – ja super, aber was genau qualifiziert dich?

Nächstes Monat werde ich 49 Jahre alt. Was insofern super ist, weil das bedeutet, dass ich auf reichlich Lebens- und Berufserfahrung zurückgreifen kann. Es macht nämlich einen enormen Unterschied, ob ich die Herausforderungen des Alltags nur theoretisch oder aber tatsächlich kenne.

Zudem bin ich Mutter von zwei Söhnen, habe ein Wirtschaftsstudium abgeschlossen und 2017 mit Jus an der JKU Linz begonnen.

Zudem kann ich den Grünen, ganz Österreich etwas bieten, was sonst niemand kann: Brieferln an den rechten Cousin direkt aus dem Parlament! Die bisherigen 199 waren quasi nur die Aufwärmrunde.

Stell dir vor, welchen demokratiepolitischen Impact diese Brieferln haben werden! Weil, ob nun die Leserinnen und Leser meiner Ansicht oder doch eher Fans vom Herbert sind – sie bekommen etwas, das sie noch nie bekommen haben. Einen Einblick aus erster Hand, der sie auch noch zum Lachen bringt. Das kann und wird für das Interesse an Politik nur gut sein!

In den vergangenen zwei Jahren, seit ich im Buch “Apple Intern“ über die menschenverachtenden Zustände im Weltkonzern geschrieben habe, konnte ich fast 17.000 Fans auf Facebook und fast 7.000 Follower auf Twitter für mich gewinnen.
Ohne Organisation, ohne Partei, ohne Geld im Rücken oder in der Hand.

Weil Rückgrat und Haltung etwas schaffen, das vielen Berufspolitikern abhanden gekommen ist: Vertrauen!

Eine treue Leserin meiner Brieferl hat eine Petition für mich gestartet. Sie ist eine keine Abstimmung, sie ist kein Beitritt bei den Grünen.

Sie dient „nur“ dazu zu zeigen, dass du meine Kandidatur unterstützt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

https://www.openpetition.eu/at/petition/online/daniela-kickl-fuer-die-gruenen-in-den-nationalrat

Daniela

Best of #Ibizagate





Die von #Ibizagate ausgelöste Kreativität kennt keine Grenzen. Sie soll uns Unterhaltung bieten, aber auch Halt geben in diesen schweren Stunden und für alle Zeiten.

Das Herbie-Special

Videos und Lieder

26.05.2019 Zuckernaserl auf Ibiza

25.05.2019 DAVID SCHEID – Klick Klack Glock – IBIZA REMIX (prod. Jean Viché)

24.05.2019 Österreichs Regierung platzt wegen einer Nacht auf Ibiza | heute-show vom

23.05.2019 Song: Dumm gelaufen auf Ibiza | extra 3 | NDR

23.05.2019 – Ois nur wegen Ibiza – Der Herbert Kickl Abschieds-Song

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KHM: Kickl statt Napoleon

+++ BREAKING NEWS +++

Wien, 01.04.2019

Im Fadenkreuz des Zukunftsradars

Wie heute früh bei der kurzfristig einberaumten Pressekonferenz der  beiden ThinkTanks Think Austria und „Denk zukunftsreich“ im Bundeskanzleramt bekanntgegeben wurde, wird am 20.04.2019 das Gemälde Napoleon am St. Bernhard des Künstlers Jacques-Louis David ausgetauscht.

„Im Zukunftsradar war ein Reiter erschienen und unverzügliches Handeln ist nun evident“, erklärte die Leiterin von Think Austria, Antonella Mei-Pochtler, den anwesenden Journalisten aus aller Welt.

Im Rahmen einer öffentlichen Zeremonie wird das Gemälde gegen „Der blaue Reiter“ des zeitgenössichen Künstlers Ralf Ricker ausgetauscht.

Der blaue Reiter / Ralf Ricker

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Die Bewerbung





Ich bin noch immer extrem fasziniert vom Bewerbungsschreiben der Sonja Klima, das sie an die Spitze der Spanischen Hofreitschule katapultiert hat.

https://www.news.at/a/sonja-klima-neue-chefin-der-spanischen-hofreitschule-10601009

Eigentlich wollte ich heute wieder ein #Brieferl an den Herbie schreiben.

Dann ist mir aber eingefallen, dass doch der Posten der Präsidentin der Ronald McDonald Kinderhilfe demnächst frei wird.

Also habe ich mir die Bewerbung von Sonja Klima für die Hofreitschule zum Vorbild genommen und schon mal geschrieben … Ich werde über den weiteren Verlauf berichten.

Die Hoffnung, dass die Welt irgendwie doch besser funktioniert, als nur mit Beziehungen und Einschleimen, stirbt jedenfalls zuletzt 🙂

Der Dienstweihnachtsbaum-Erlaß des BMI





„Der Dienstweihnachtsbaum-Erlaß“
für Polizeireviere in Österreich aus dem Jahre 2018

Dienstweihnachtsbäume sind Weihnachtsbäume natürlichen Ursprungs oder natürlichen Weihnachtsbäumen nachgebildete Weihnachtsbäume, die zur Weihnachtszeit in Diensträumen aufgestellt werden.

Abschnitt 1: Aufstellen von Weihnachtsbäumen

Dienstweihnachtsbäume dürfen nur von sachkundigem Personal nach Anweisung des unmittelbaren Vorgesetzten aufgestellt werden.
Dieser hat darauf zu achten, daß:

a) der DwBm (Dienstweihnachtsbaum) mit seinem unteren, der Spitze entgegengesetzten Ende, in einen zur Aufnahme von Baumenden
geeigneten Halter eingebracht und befestigt wird
b) der DwBm in der Haltevorrichtung derart verkeilt wird, daß er senkrecht steht
c) im Umfallbereich des DwBm keine zerbrechlichen oder durch umfallende DwBm in ihrer Funktion zu beeinträchtigenden Anlagen vorhanden sind.

Abschnitt 2: Behandeln der Beleuchtung

Die DwBm sind mit weihnachtlichem Behang nach Maßgabe des Dienststellenleiters zu versehen. „Der Dienstweihnachtsbaum-Erlaß des BMI“ weiterlesen

Haus der Verantwortung





Unlängst wurde ich gebeten, meine Stellungnahme zum Geburtshaus von Adolf Hitler abzugeben, das zum „Haus der Verantwortung“ gemacht werden soll.

Als interessant und traurig zugleich empfinde ich, dass der Fragende zwar sehr institent auf meine Beantwortung gedrängt, jedoch diese dann seinerseits nicht mehr beantwortet hat. Vielleicht war meine Antwort nicht die, die er lesen wollte …

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Sehr geehrter Herr,

ich danke Ihnen für die Ehre, diese schwierige Frage auch beantworten zu dürfen. Ich musste erst in Ruhe darüber nachdenken, weshalb ich erst jetzt antworte. Hier meine persönliche Ansicht.

Die Idee vom „Haus der Verantwortung“ gefällt mir gut, die der „Stadt der Verantwortung“ nicht. Eine Stadt und damit deren Bewohner, die wirklich nichts dafür können, verantwortlich zu machen, sie Verantwortung tragen zu lassen, kann zu einer Last werden. Diese Last kann ins Gegenteil umschlagen, nämlich dass man entweder von der ganzen Angelegenheit gar nix mehr hören will oder noch schlimmer, nach dem Motto „wenn mich schon alle für einen Nazi halten, dann kann ich auch gleich einer sein“,
Man darf Menschen nicht beladen mit etwas, wofür sie nichts können. Weder in der einen noch in der anderen Richtung.

Beim Abendessen habe ich meinen 15-jährigen Sohn, der Adolf Hitler mit den Eckpunkten natürlich kennt, gefragt, was er denn tun würde, wenn er in Braunau spazieren ginge und plötzlich vor dem Geburtshaus stünde. Er hat gemeint: ich würde hineingehen und herausfinden wollen, wie er zu solch einem Monster geworden ist. „Haus der Verantwortung“ weiterlesen

Carpe Vitam





Gestern haben wir erfahren, dass Christine Nöstlinger verstorben ist.

Mich machen solche Nachrichten immer betroffen, besonders wenn es jemanden betrifft, der mich in irgendeiner Art und Weise positiv durch’s Leben begleitet hat. Und das hat Christine Nöstlinger mit ihren wunderbaren Büchern.

Noch mehr aber denke ich mir bei solchen Anlässen – sterben müssen wir alle einmal. Und wir wissen das sogar!

Wichtiger, als bei Todesfällen zu trauern, ist es doch, wieder das Bewusstsein zu bekommen, das zur Verfügung gestellte Leben zu nutzen.

Ich persönlich mag mir nicht im Angesicht meines eigenen Todes ein letztes Mal in den Arsch beissen und mir denken „Ach hättest du doch dieses oder jenes getan“.

Ganz gewiss habe ich in meinem Leben nicht alles „richtig“ gemacht. Und ich werde auch in Zukunft noch Dinge tun, bei denen ich mich im Nachhinein fragen werde „War das wirklich notwendig, du Dolm?“.

Mein Ziel ist aber nicht, ein fehlerfreies Leben zu führen. Ganz abgesehen davon, dass „Fehler“ etwas sehr subjektives sind.
Wem genau soll ich es also recht machen, außer mir selbst?

In diesem Sinne: „Carpe Diem“ oder noch mehr „Carpe Vitam“.

https://kontrast.at/ein-buch-braucht-kein-happy-end-eines-der-letzten-interviews-mit-christine-noestlinger/