Lieber Cousin Herbert,
seit dem letzten Brieferl ist zwar nicht allzu viel Zeit vergangen, aber dennoch haben wir inzwischen unsere erste Bundeskanzlerin und eine Regierung mit schmissigem Anteil.
Ich bin ja immer wieder doch verwundert, dass es in der aktuellen Situation offensichtlich nicht möglich ist, ausschließlich Personal ohne Wehrsport/Paintball/Neonazi-Vergangenheit zu finden.
Ich freue mich aber, dass wir alle den neuen Minister für Verkehr, Innovation und Technologie, Andreas Reichhardt, bereits aus dem Brieferl No.65 – Ja ja ja blau blau blau blüht die Bundesbahn dideldideldum kennen.
Und soll ich dir was sagen? Er ist eh auch immer noch 2. Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden der ÖBB-Holding AG. Na ja, inhaltlich passt das gut zusammen, gehaltstechnisch sicher auch und von einem Interessenskonflikt kann natürlich nicht die Rede sein. Macht er den einen oder den anderen Job eigentlich ehrenamtlich? Frag doch mal bitte nach, das würde mich wirklich interessieren.



Ich fürchte, wir werden im Herbst dann diese Buberl/Mäderlpartei wieder sehen. Denn dass gewissen Personen über den Sommer plötzlich Vernunft annehmen, ist nicht zu erwarten.
Also zurücklehnen und abwarten ist nicht drin.
Ich stimme Frau Schnabl voll und ganz zu! Zurücklehnen und abwarten geht gar nicht! Also Ärmel aufkrempeln, in die Hände spucken und los ab in einen harten, aber ehrlichen Wahlkampf mit Themen die für alle wichtig sind + Vorschlägen!!!