#Brieferl No.289 – Wenn das G’impfte noch vor der Impfung aufgeht





Lieber Cousin Herbert,
heute möchte ich mit dir die Covid-Impfung besprechen, bevor uns allen noch das G’impfte aufgeht.

Grundsätzlich bin ich ein sehr impfaffiner Mensch, wenn ich das so sagen darf. Ich habe alle nötigen Impfungen, habe ich mir vor Reisen in ferne Gebiete immer die empfohlenen Impfungen geholt und auch die Kinder sind geimpft.

Nun bin ich aber auch ein Mensch, der sich viele Fragen stellt. Und ich bin auch nicht der gutgläubige Fan der Pharmaindustrie, weil ich schon zu alt bin, um nicht den einen oder anderen Skandal miterlebt zu haben.

Ich erinnere mich an

„Bluter-Skandal: Pharma-Industrie lässt Opfer im Stich“

„Ein Konzern pfuscht, die Republik zahlt“

„Glaxo Smith Kline pfuschte bei Schweinegrippe-Impfstoff“

„Pharmafirmen vertuschen Nebenwirkungen von Psychopharmaka und forcieren die Verschreibung an Kinder“

Von Contergan will ich erst gar nicht anfangen. Wie ich sind die meisten zu jung, um das Geschehene live miterlebt zu haben. Aber viele, wie ich auch kennen vielleicht jemanden, der verkrüppelt sein Leben verbringen muss.

Contergan Skandal

Die Geschichte der Medikation ist leider von Irrtümern, die wohl zumeist auf nicht korrekte Arbeitsweise zurückführen waren. Und die hatten wohl immer ihre Ursache in dem EINEN, was das Wertvollste auf der Welt zu sein scheint: GELD.

Wo gespart wird, gibt es eher Fehler.

Wobei es auch Manager gibt, die wider besseres Wissen auf ihre Posten und Gehälter nicht verzichten mochten und schon mal AIDS-verseuchte Medikamente verscherbelt haben.

„Bayer division ‚knowingly sold‘ HIV-infected protein“

Nicht einmal der Reaktorunfall von Tschernobyl wäre so passiert, wie er eben stattgefunden hat, hätte man nicht billiges Material verwendet und Manager gehabt, denen Gehalt und Karriere wichtiger waren als Sicherheit und Verantwortungsbewusstsein.

Und es gibt auch grundsätzliche Fehleinschätzungen. Das berühmteste Beispiel ist wohl der Nobelpreis an António Egas Moniz für die Lobotomie.

So weit, so gut – oder eben auch nicht. Selbstverständlich gibt es wahrscheinlich tausende Impfungen und auch Medikamente, deren Zusammensetzung ausgereift, hinreichend getestet und vertrauenswürdig ist.

Dennoch sehe ich bei diesen neuartigen Impfungen mit Schnellzulassung für mich persönlich folgende Punkte, warum ich weiterhin sehr skeptisch bin:

1) Was von Basti & Co. angepriesen wird, dem kann ich nicht trauen

Ich habe dem Basti noch nie getraut. Das kann man in 288 Brieferln nachlesen. Ich wüsste nicht, warum ich es ausgerechnet jetzt tun sollte.

Eher kommt es mir vor, dass eine „Wunderwaffe“ schmackhaft gemacht werden soll, damit die politische Unfähigkeit nicht so auffällt. Immerhin hat es Österreich geschafft, von einem Land, das Corona gut im Griff hatte, zum traurigen Weltmeister der Neuinfektionen und zu mehr Toten / 1 Mio. Einwohner als in den USA zu avancieren.

Von der Zerstörung einzelner Existenzen, der Unfähigkeit oder Unwilligkeit, tatsächlich dem „koste es, was es wolle“ für die breite Masse nachzukommen, will ich erst gar nicht anfangen.

„Die Republik hätte besser auf die Krise vorbereitet sein können, hätte man aus früheren Krisen gelernt.“

Aber ich bin eh nicht die Einzige, die dem Basti die notwendige Kompetenz abspricht.

„Krisenmanager? Die Entzauberung des Sebastian Kurz“

2) Pharmakonzerne sind Unternehmen mit Gewinnorientierung

Als jemand, der auch alt genug ist, um noch verstaatlichte Unternehmen zu kennen, habe ich nie verstanden, warum man wesentliche, für die Infrastruktur oder Gesundheit zuständige Unternehmen nicht in die Hände der Gemeinschaft legt.

Korrupte Manager können überall vorkommen, aber es ist ein grundsätzlicher Unterschied, ob ein Unternehmen schnell viel Geld verdienen will oder ob es vielleicht gar keine Gewinne machen darf oder zumindest muss.

Hier ist die aktuelle Entwicklung des Aktienkurses eines der potentiellen Impfstoff-Lieferanten.

https://www.finanzen.net/aktien/moderna-aktie

3) Wie lange dauert es eigentlich, um einen Impfstoff ordentlich hinzubekommen?

Die Beteuerungen der dutzenden Experten bin ich leid. No na ned werden sie sagen, dass das schon alles passen wird. Wer anderer Ansicht ist, wird wohl nicht massentauglich vor die Kamera geholt oder als Verschwörungstheoretiker diffamiert. Von möglichen wirtschaftlichen Verflechtungen will ich erst gar nicht anfangen!

Ich habe mir also gedacht, ich suche eine Quelle, die aus der Zeit VOR Corona stammt und der ich als Laie entnehmen kann, wie lange denn so eine Entwicklung im Regelfall dauert. Und habe einen Artikel aus dem Jahr 2018 gefunden.

„Die durchschnittliche Entwicklungszeit für einen Impfstoff ist mit 15 bis 20 Jahren anzusetzen.“

Na schau an!

Ja, ich bin mir sicher, dass man mit mehr Geldmittel angesichts der (politischen) Erwartungshaltung die Zeit ein bisserl verkürzen kann. Aber doch nicht so sehr! Nicht, wenn alles korrekt im Sinne eines „normalen“ Ablaufs stattfinden soll.

Dafür hat Moderna stolz bekannt gegeben, dass sie den Impfstoff in ganzen 2 Tagen (sic!) entwickelt haben. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich.

4) Die „Notfallzulassung“

Ich habe auch über etwas gelesen, von dem ich bisher auch nicht wusste, dass es so etwas gibt, und das ist die „Notfallzulassung“. Letztlich bedeutet das, aufgrund einer Notfallsituation wie einer Pandemie das übliche Procedere bei der Zulassung für einen Impfstoff zu verkürzen.

Nun wissen wir aus den vorher genannten Beispielen, dass es bereits ohne „Notfallzulassung“, also im ganz normalen Ablauf, zu verheerenden Fehlern kommen kann.

Die beiden Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna wollen übrigens per Notfallgenehmigung bei der US-Gesundheitsbehörde FDA auf den Markt gebracht werden.

Die drei Top-Corona-Impfstoffe im Vergleich

Am 25.08.2020 hat der US-Seuchenexperte Fauci vor übereilter Zulassung eines Corona-Impfstoffs gewarnt. Ich kenne den Herrn Fauci hauptsächlich deshalb, weil Donald Trump nicht so ganz von ihm angetan war, was deshalb mein Vertrauen in ihn stärkt.

Beide Impfstoffe sind übrigens RNA-Impfstoffe. Interessantes Detail am Rande, neben der „Notfallzulassung“:

Bislang wurde noch kein einziger RNA-Impfstoff zugelassen! Aber den neuen machen wir im Eilverfahren.

Der dritte Impfstoff von AstraZeneca ist ein „Vektorimpfstoff“ und will auch per Schnellverfahren auf den Markt. Auch da gibt es Schmankerln.

Im Zuge der Studien mit Probanden hatte man sich bei der Dosierung des Wirkstoffes geirrt.

„Bei biologischen Arzneimitteln kommt es gelegentlich zu Dosierungsfehlern, dann ist es besser, wenn die verabreichte Dosis niedriger und nicht höher als beabsichtigt ist. In diesem Versuch wurde der Fehler frühzeitig erkannt, den Behörden gegenüber offengelegt und der weitere Weg festgelegt“

Das ist ein heißer Tipp für die nächste Begegnung mit dem Radar-Polizisten:

„Ja wissen Sie, bei biologischen Wesen kommt es gelegentlich zu Dosierungsfehlern mit dem Gaspedal“ 🤡

Und dann wurde dazu noch gesagt:

„In Anerkennung der Tatsache, dass Astra Zeneca hier mehr Transparenz hätte zeigen können, sagt dies doch mehr über den Kommunikationsstil des Unternehmens aus und weniger über den Impfstoff selbst – das Vertrauen in diese eindeutige Impfung sollte dadurch nicht geschmälert werden.“

Verstehe … die Kommunikation klappt zwar nicht, aber der Impfstoff wird schon passen.

„After dosing mix-up, latest COVID-19 vaccine success comes with big question mark“

5) Der Affe und der Hamlet

Wir wissen, dass große Zahlen eine gewisse Wahrscheinlichkeit beinhalten. Wenn wir theoretisch genügend Affen über eine genügend lange Zeit vor Computer setzen, würde irgendeiner von ihnen irgendwann ein Stück von Shakespeare schreiben.

Gut, eine Rede vom Basti würde wahrscheinlich schneller gehen, aber das ist jetzt gar nicht der Punkt.

Der Punkt ist, dass mit einer steigenden Zahl Wahrscheinlichkeiten immanent werden, die es bei einer kleineren Zahl noch vernachlässigen kann. Nun ist aber eben das Ziel, möglichst viele und möglichst schnell zu impfen.

Und gibt es dann eben einen ziemlich großen Haken:

“If the adverse reaction rate of a COVID-19 vaccine is only 1%, about 78 million individuals will be affected if the whole world population is vaccinated.“

„Wenn die Nebenwirkungsrate eines COVID-19-Impfstoffs nur 1% beträgt, sind etwa 78 Millionen Menschen betroffen, wenn die gesamte Weltbevölkerung geimpft wird“

6) Die 50:50 Chance

Wir alle haben schon einmal von Ebola gehört. Bei dieser Infektionskrankheit liegt die durchschnittliche Fallsterblichkeitsrate bei 50 %.

So weit, so schlecht. Wenn ich in einem Gedankenexperiment an Ebola erkrankt wäre, würde ich wohl fast jede Impfung, jeden Wirkstoff zu mir nehmen, selbst wenn ich dadurch nur eine 60:40 Chance auf Überleben habe.

Wie ist es aber mit einer Erkrankung, die glücklicherweise nicht über eine derartige Mortalitätsrate verfügt?

„Vaccines for viruses with high transmissibility but low case fatality, such as SARS-CoV-2, should usually have a higher Perspectives bar for safety than those for viruses with low transmissibility but high case fatality, such as Ebola virus, because many more healthy individuals will have to use them.“

„Impfstoffe gegen Viren mit hoher Übertragbarkeit, aber geringer Mortalität wie SARS-CoV-2 sollten in der Regel höhere Sicherheiten aufweisen als Impfstoffe gegen Viren mit niedriger Übertragbarkeit, aber hoher Mortalität, wie das Ebola-Virus, weil viel mehr gesunde Einzelpersonen sie verwenden müssen.“

Das klingt für mich plausibel. Vor allem in Verbindung mit der Menge an Menschen, die geimpft werden soll! Es widerspricht aber der Notfallzulassung, denn da wissen alle nur sehr wenig.

7) Eine Frage der Haftung

Nun wissen wir bereits, dass alleine schon die Ankündigung einer Impfung zu schönen Kursgewinnen führt. Wie wird das erst sein, wenn der Impfstoff dann ausgeliefert ist? Da werden sich ein paar Wenige besonders freuen.

Was aber, wenn irgendwas schief geht und man an Nebenwirkungen leidet, weil die ja nicht so ausgetestet wurden, wie man das üblicherweise macht?

„Sie mussten nachweisen, dass der Impfstoff mindestens acht Wochen lang – nach Verabreichung der letzten Impfstoffdosis an die Probanden- keine ernsten Nebenwirkungen verursacht- also sicher ist. Das reicht der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA für den Antrag auf eine Notfallzulassung. Bei einer regulären Zulassung wird ein neuer Impfstoff oft mehrere Jahre ausführlich getestet. An unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, mit unterschiedlichen Dosierungen. Vor allem aber geht es um die Nachbeobachtung der Probanden.“

Nun, da gibt es ein schönes Konzept. Gerüchte besagen, dass

„die Pharmaindustrie keine Haftung für mögliche unerwünschte Folgen der Corona-Impfung übernehmen will. Bezahlen sollen die europäischen Steuerzahler.“

Erklärt wird das Ganze damit, dass man

„im Wettlauf mit der Zeit die Impfstoffhersteller einen Impfstoff viel schneller produzieren müssen als unter normalen Umständen. […] Die EU sieht daher die Notwendigkeit, den Herstellern das Kostenrisiko bei Ansprüchen abzunehmen, die wegen der kurzen Entwicklungszeit möglicherweise vor Gericht durch Patienten von den Pharmaunternehmen erstritten werden.“

Die Konzerne dürfen sich also bereits über satte Gewinne freuen, bei Troubles zahlen wir alle als Steuerzahler.

Das erinnert mich übrigens an zwei Zitate, weil das ganze hier dargestellte G’frett in Wahrheit nur deshalb möglich ist, weil das Wirtschafts- und Gesellschaftssystem die Großen bedient und die Kleinen außen vor lässt.

1) In „Die üblichen Verdächtigen“ weiß Roger „Verbal“ Kint:

 

2) Aus meiner Eloise, in der Angus, der beinahe gänzlich verblichener Hofnarr, weiß:

„Was der Adel mit Gottesfurcht durchsetzte, war in die Hände des Proletariats selbst gelegt worden und wer es nicht schaffte, war wohl zu faul. Oder zu dumm. Oder zu beides. Besser hätte man es nicht machen können.“

8) Conclusio

Nein, ich werde mich sicherlich nicht impfen lassen. Noch nicht. Vielleicht in ein paar Jahren, wenn die Nebenwirkungen geklärt sind.
Und wenn geklärt ist, ob und wie diese Impfung zu schützen vermag.
Und wenn geklärt ist, wie lange dieser Schutz anhält.
Und wenn geklärt ist, wie das mit den Nebenwirkungen bei wiederholter Verabreichung ist.

Ich wasche mir lieber andauernd die Hände, trage Masken und halte Abstand. Ich verzichte lieber auf Ausflüge zu Plätzen, an denen größere Menschenmengen vermute. Ich gewöhne mich lieber an die Gegebenheiten, die ohnehin noch andauern werden, als mir ein husch-husch-produziertes Jaukerl reinjagen zu lassen.

Liebe Grüße,
Cousine Daniela



15 Antworten auf „#Brieferl No.289 – Wenn das G’impfte noch vor der Impfung aufgeht“

  1. Danke für Ihren gut recherchierten Beitrag, aber das ist ja nichts Neues….
    Wenn man diesen Impfzwang einführen sollte, wäre ich dafür, daß sich alle Regierungsmitglieder und Pharmaangestellten impfen lassen und in acht Wochen sehen wir weiter….

    1. Witzig: viel kritisiert wird die kurze Dauer der Phase 3 und hier reichen ihnen dann 8 Wochen?
      Auch witzig: die statistik der tests muss höchste Anforderungen erfüllen (zurecht) und hier wollen sie die impfung von einer, für eine ordentliche statitik bei weitem zu kleinen Probandengruppe abhängig machen …

    1. Das Thema Harari – soweit es über seine unbestrittene Kompetenz als Historiker hinaus geht – läßt sich übrigens aber durchaus auch kritisch sehen: https://www.tagesanzeiger.ch/sonntagszeitung/die-klugscheisser/story/15332582
      und, die Gier ist (sprichwörtlich) sowieso eine Sau (schließlich soll ja – nur als Beispiel – auch in Russland ungestört der Rubel rollen )! https://www.diepresse.com/5666861/yuval-harari-zensuriert-seine-eigenen-bucher

      lgH

  2. K u r z kommt aus der Politikerwerkstatt >Young Global Leaders< von Klaus Schwab,siehe Englische Wikipedia.
    Klaus Schwab will den "Great Reset" und die "4.Industrielle Revolution" wo alles im Internet der Dinge verbunden ist,auch die Menschen.Die DNS der Menschen soll als ID und zum Bezahlen dienen.Es sind genug Interviews mit ihm online wo er alles darlegt.
    Weiters legt die EU eine Genomdatenbank an."1+Million Genome Initiative" und Horizon2020 Projekt “Beyond 1 Million Genomes” und NIEMAND berichtet darüber.
    Was geschieht mit der DNS die mit PCR Tests entnommen wird?
    Ein PCR Test der,lt Erfinder Kary Mullis, nichts diagnostizieren kann, wird als Goldstandard bezeichnet Was geht hier vor?

    1. Was geschieht mit der DNS …? – Nichts, weil menschliche DNS bei dem PCR Test für Corona bestenfalls stört oder ignoriert wird. Eine Sequenzierung des menschlichen Genoms findet einfach nicht statt.
      Ein PCR Test macht folgendes: Eine „Probe“ mit verschiedenen DNS oder RNS Stücken wird mit einer Menge an Primern und verschiedenen Enzymen in einen Thermocycler gegeben. Wenn die Primer eine passende komplimentär Sequenz finden, dann binden sie an die „Probe“ und der Genabschnitt, der dem Primer nachfolgt wird nach der Vorlage der Probe gebildet. Dann ändert man die Temperatur, sodass sich die neu gebildete Sequenz von der Vorlage löst und abermals Primer binden können, dann wird wieder ein neuer Strang DNS gebildet etc. So kann in relativ kurzer Zeit aus einer kleinen Menge Erbmaterial eine große Menge hergestellt werden, die dann auch so groß ist, dass man nachweisen kann, dass die gesuchte Erbinformation in der Probe vorhanden war.
      Macht man das mit dem Coronavirus, dann kann man am Ende sagen: In dieser Probe war Erbmaterial, das nur der Coronavirus hat. In Folge dessen, und weil, der Coronavirus die einzige Quelle für Coronavirus Erbmaterial ist, kann man mit Recht schlussfolgern, dass die Person, von der die Probe stammt Trägerin des Coronavirus ist.
      Ich kann also die von Ihnen in den Raum gestellte Verschwörung, dass dies alles zum Sammeln und Verwerten unserer DNS dient nicht nachvollziehen.

  3. Eigentlich wollte ich ja folgendes zu Ihrem Brieferl ergänzen.
    Florian Krammer hat in Nature einen sehr ausführlichen Artikel zu diesem Thema geschrieben, der auf alle Fälle lesenswert ist:
    https://www.nature.com/articles/s41586-020-2798-3
    und er hat das Ganze auch in einem Interview sehr gut erklärt:
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2994.html ((20) Corona-Impfstoffe – ein Triumph der Forschung)
    All das befreit natürlich nicht von einer gesunden Portion Misstrauen gegenüber der Pharamaindustrie.

  4. Meine Schwester war ein Impfopfer der Pockenimpfung, sie hätte beinahe ihr Bein verloren. Darum hat unsere Mutter keines ihrer drei jüngeren Kinder gegen Pocken impfen lassen. Wie ich dann in ein Land reisen wollte, wo eine Pockenimpfung Pflicht war, musste ich darauf verzichten. Mein Hausarzt klärte mich auf, dass dies im Erwachsenenalter meist zu einer Gehirnhautentzündung führen kann. So eine Gehirnhautentzündung kann allerdings auch tödlich ausgehen. Da verzichtete ich gerne auf diesen Urlaub.

    Sollte irgendein Staat den nicht gegen Covid19 geimpften Menschen die Einreise verweigern, werde ich auf diese Reise auch gerne verzichten.

    Derzeit ist es so, dass einzig die FPÖ unter Federführung Ihres Cousins Herbert Kickl, die Corona Maßnahmen angezweifelt werden.

    Obwohl ich bei jeder Wahl bis jetzt immer noch wählen war, ist mir das Vertrauen in die Politik abhanden gekommen. FPÖ konnte ich nie wählen, die Schwarzen (Türkisen) sind nur für die Reichen da. Die SPÖ wird jetzt von einer Pharmahörigen angeführt und die Grünen werden solange in der Regierung sein, solange es keine Neuwahlen gibt. Wie soll das weitergehen? Soll in Zukunft jeder vor jedem Angst haben? Wie wird es unseren nächsten Generationen wohl ergehen?

    1. S.g. Hr. Rudi F.
      gerade die Ausrottung der Pocken durch eine weltweite massive Impfkampage ist ein Beispiel für den Erfolg und die Wirksamkeit von solchen Maßnahmen. Millionen Menschen profitieren seither davon.
      Sie fragen zu Recht, wie soll das weiter gehen. Wenn wir Corona nicht unter Kontrolle bekommen, dann wird es wohl so sein, dass in Zukunft jeder vor jedem Angst haben muss. Ich sehe daher Ihren Ansatz der Ablehnung von Maßnahmen gegen Corona als einen schweren Fehler an. Wie und ob dabei eine Impfung eine Rolle spielen wird, wird sich zeigen. Im Grunde sind zwei Wirkungsweisen bei derzeit entwickelten Impfstoffen feststellbar: a) Impfung schützt vor schweren Verläufen und b) Impfung verhindert die weitere Ausbreitung (und schützt vor schweren Verläufen). Im Fall a) ist es Ihr eigenes Schicksal, aber im Fall b) tragen alle Menschen, die sich impfen lassen dazu bei, dass die Ausbreitung von Corona gestoppt werden kann. Angesichts vieler Menschen, die sich aus gesundheitlichen oder körperlichen Gründen nicht impfen lassen können und also angewiesen sind darauf, dass genügend andere so weit immun sind, dass sich die Krankheit nicht mehr ausbreiten kann, kann ich Menschen, die eine Impfung gut vertragen könnten, aber sich nicht impfen lassen und trotzdem darauf verlassen, dass genügend andere die Ausbreitung stoppen, nicht recht verstehen. Sehr gut verstehe ich hingegen die Skepsis gegenüber der Pharmaindustrie.
      Hier jetzt ein politisches Kampffeld aufzumachen und Menschen als „pharmahörig“ zu bezeichnen geht am Thema weit vorbei. Vorallem dann, wenn man eine ausgebildete Medizinerin dafür kritisiert, dass sie ihr Fachwissen ein wenig durchschimmern lässt. Das hat nichts mit pharmahörig zu tun wenn grundlegende Kenntnisse der Immunologie und Epidemiologie vorhanden sind.
      Natürlich kann man irrationale Ängste und Verunsicherung schüren und gegen alles und jeden aufwiegeln, so wie es die FPÖ tut, aber das wird den Virus leider nicht beeindrucken und somit nichts zur Verbesserung der Lage beitragen. Denn eines hat sich mittlerweile herausgestellt: Corona ist nicht irgendeine Grippe.
      Wie es den nächsten Generationen gehen wird, haben wir in der Hand. Schaffen wir es Rationalität und Wissenschaftlichkeit als Grundlage für Diskussionen heranzuziehen, dann siehst nicht so schlecht aus. Geben wir uns als Gesellschaft aber den irrationalen Ängsten hin, dann wirds finster.

  5. Hallo Herr oder Frau Kausch!

    Finster im Walde ist es schon lange geworden. Das die Doktorarbeit von PRW zu „Prävention durch Impfschutz“ lautete ist vielen entgangen. Das sie mit der Pharmaindustrie nichts zu tun hat, glauben wohl nur Sie.

    Das hinter Corona wirtschaftliche Interessen gewisser Pharmafirmen stecken vielen auch. Ich weiß, es ist erst Ruhe, wenn die Corona (Krönung) ganze inititiert haben ihre Ziele erreicht haben.

    Es geht doch bei Corona nie um´s Geld, sondern um unsere Gesundheit. Wer wird denn so naiv sein und so was glauben?

    1. Hallo Hr. Rudi F.,

      Frau PRW hat sich also wissenschaftlich mit dem Thema Impfen auseinandergesetzt. Wer sonst, als Menschen, die sich wissenschaftlich (so wie Forscher halt arbeiten) mit einem Thema beschäftigt haben, sollte als Experte gelten?
      Mir wäre entgangen, dass Fr. PRW einmal für eine der Pharmafirmen gearbeitet oder für sie Lobbyarbeit geleistet hätte und ich kann mir nicht vorstellen, dass ihre Dissertation in Verbindung mit einer Pharmafirma steht.
      Was wollen sie eigentlich? Auf der einen Seite rufen die Menschen (und ws. Sie ebenso wie ich) nach PolitikerInnen, die kompetent sind. Und auf der anderen Seite werden PolitikerInnen, die ausgewiesene ExpertInnen sind nicht akzeptiert und diffamiert (auch von Ihnen). Oder gelten ExpertInnen nur dann etwas, wenn sie Ihre Vorurteile und Meinungen bestätigen?
      Das hinter Corona … und sie wundern sich vielleicht wenn ihnen jemand sagt, sie seien ein Verschwörungtheoretiker? Ist dieser Satz Ihre Expertise? Naja, damit kann kein Wissenschafter konkurrieren, tut mir leid.
      Zweifellos ist viel Geld (unglaublich viel Geld) im Spiel, aber sie werden doch nicht jetzt den VirologInnen und EpidemiologInnen umhängen, dass unsere Regierung inkompetent agiert, dass es Menschen gibt, die sich gegen Maßnahmen beschweren, die ohne deren Verhalten gar nicht notwendig wären, dass die Pharmalobby unsere Regierungen (in Europa und auf der ganzen Welt) dazu beeinflusst hat, Milliarden hinterher zu werfen?
      Wer erinnert sich noch an D. Trump, B. Johnson, Bolsonaro? Die haben alle nicht an Corona geglaubt, haben es aber dann doch bekommen und dann auch Maßnahmen gesetzt. Gerade Trump, aus dem Land der großen Konzernesoll sich zu Beginn gegen die Interessen der Konzerne gestellt haben?
      Halten wir fest, es gibt Corona. Corona ist ein Virus. Es sterben Menschen an Corona, auch junge, gesunde ohne Vorerkrankungen. Es infizieren sich Menschen mit Corona. Das alles passiert unabhängig davon, ob sich jetzt jmd. daran bereichtert oder ob jmd die Rahmenbedingungen für Großspender verbessert oder nicht. Es liegt also an uns als Gesellschaft, wie wir mit Politikern umgehen, die sich und ihre Freunde durch die Krise bereichern, aber unmoralische PolitikerInnen gibt es unabhänig von Corona genauso (sagte hier jmd Grasser oder Kurz?)
      Was ich nicht verstehen will, ist, dass Menschen (und Sie scheinen auch in diese Richtung zu tendieren), die vieles kritisch hinterfragen dann trotzdem oft solche Widersprüche in einen Satz hineinschreiben können und offenbar nichts dabei finden. Dass diese Menschen gut belegte wissenschaftliche Erkenntnisse verwerfen und durch unbelegbare, verworrene, esoterische oder schlicht falsche Gerüchte und Erzählungen ersetzen.
      Wäre ich ein Verschwörer, der die Menschheit unterwerfen und ausbeuten will, dann würde ich genau das machen: die Menschen, die sich engagieren, die die Welt verbessern wollen durch eine Reihe von Verschwörungstheorien beschäftigen, sodass sie uneins werden und streiten. So wäre sicher gestellt, dass sich niemand um mich kümmern kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.