#Brieferl No.189 – Gratulation und neue Services





Lieber Cousin Herbert,

ausnahmsweise und nur deshalb, weil du doch stets ein besonderes Platzerl in meinem Herzen haben wirst, gratuliere ich dir und deinen Kollegen heute und hier gebührenfrei. Ich weiß, du wirst dich jetzt sicher wundern, ist es doch mit den Gratulationen üblicherweise eine eher teure Angelegenheit.

Zumindest, wenn dein Bumsti-Chef gratuliert. Da kostet dann ein schickes Inserat schon mal zwischen 11.000 und 35.874 Euro.
Ich frage mich übrigens, ob die insgesamt 254.000 Euro, die für Gratulationen an österreichische Sportler verpulvert wurden, aus dem normalen Budgettopf oder dem für das Sonderbudget in der Höhe von 7,5 Millionen pro Jahr genommen wurden.
Du erinnerst dich sicher an das Brieferl No.70, in dem ich dir von insgesamt 63,4 Millionen Euro jährlich für “persönliche Ratgeber“ und Sonderbudgets erzählt habe, oder?

https://derstandard.at/2000102729984/Strache-gratulierte-Sportlern-fuer-254-000-Euro-in-Krone-Oesterreich

Wobei es eigentlich schnuppe ist, denn es ist ohnehin der gemeine Steuerzahler, der dafür zahlt. Insofern ist das Sonderbudget-Mascherl auch schon irrelevant.

Aber weil ich gerade in Gratulationslaune bin, will ich gleich weitermachen.

Gratulation an K3

Ich gratuliere der „Edition K3 – Gesellschaft für Sozialpolitische Studien Verlags- und BeratungsGesmbH“ recht herzlich zu ihrer Fähigkeit, vorhandenen Text zu kopieren und in ein neues Dokument einzufügen. Man darf keinesfalls die mühevolle Arbeit unterschätzen, die ein minimales Ummodeln des Textes mit sich bringt. Weil ganz eins zu eins kann oder will man es dann auch nicht lassen. Und die Änderungen beispielsweise von “nationalistisch“ auf “patriotisch“ kann auch nur der ausgewiesene Profi ausführen.

4 Antworten auf „#Brieferl No.189 – Gratulation und neue Services“

  1. Ich würde als Regierungsmitglied bei dieser Übung nicht mitmachen, hätt viel zu viel Angst dabei gefangen genommen zu werden😏, bei den vielen Offizieren in den Ministerien 😏

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