Liebe Kickl,
gestern habe ich mir, wie eh jedes Jahr, den Opernball angeschaut. So schön, oder? Auch wenn ich natürlich unseren Bundeskanzler schmerzlichst vermisst habe. Hast du auch geschaut und falls ja, wie hat es dir gefallen?
Grüße, Peter
Lieber Peter,
ja, selbstverständlich habe auch ich Opernball geschaut! Wie dir hat mir unser Basti mehr als nur gefehlt, aber er war in höherer Mission unterwegs. Nämlich den österreichischen Steuerzahler vor der gierigen EU zu retten!
Aber es waren eh genug andere da, an denen wir uns erfreuen durften. So war Margarete Schramböck da, allerdings leider ohne Wunschelrüte.
Auch Ulrike Lunacek war tapfer und nahm ihre Pflicht als Repräsentantin der Regierung wahr, anstatt wie früher gegen den Opernball zu demonstrieren.
Unsere eiserne Lady Karoline Edtstadler war ebenso mit dabei und ich konnte sogar manchmal ein Lächeln entdecken. Nicht, dass das Bedeutung oder Relevanz hätte, aber ich schreibe es zwecks der Vollständigkeit.
Das Highlight war gewiss unser Bundesbelli, vor allem deshalb, weil er doch zur Vorbereitung auf den Ball aller Bälle im neuen Opernball-Donald Duck geschmökert hat.




VdBs Entenhausener Studien waren mir bislang entgangen – herrlich! 🙂
Im Gegensatz zu seiner Zeit an der Spitze der Grünen führt er das Amt des Bundespräsidenten ja auch mit einer derart großväterlichen Harmlosigkeit, dass man nämlich sagen könnte: Der Staatsopa war in der Staatsoper.
Und so, wie die amerikanischen Vorwahlen momentan laufen, scheint man dort in Anbetracht der verbleibenden, betagten und männlichen Kandidaten sogar schon gezwungen zu sein, sich einen Staatsopa zu wählen. Die Frage ist nur, welchen.
Liebe Grüße,
Harald aus Wien