#Brieferl – Special No.3 – Trost in Einmaliger Zeit





Lieber Cousin Herbert,
EINMAL … EINMAL in hundert Jahren gibt es weltumspannendes Ereignis, bei dem die Politiker wirklich gefragt sind … EINMAL sind die Innenminister weltweit mehr als nur Verwalter der Polizei und der inneren Sicherheit … und dann ist es in Österreich der Karli, der den Job machen darf!

Armer Herbie! Aber auch wir alle sind arm. Da mussten wir uns in “Im Zentrum“ das Blabla-Geschwurble vom Karli anhören, anstatt uns an deinen klaren Aussagen zu erfreuen.

Aber es geht ja immer noch besser und so wir haben gestern dem Tiroler Landesrat für Gesundheit Bernhard Tilg zuhören dürfen. Ja bist du ******* (hier kannst du dein eigenes Wort einsetzen), so etwas hast du echt noch nicht gesehen oder gehört!

Meine Bewunderung gehört ja stets den Interviewern. Ich gehe nämlich fast davon aus, dass Fragen wie

– Sagen‘s amal, wie niedrig sind denn die Türstöcke in Tirol?
– Wird in Tirol üblicherweise Alkohol schon ab dem Frühstück konsumiert?

oder ein schlichtes

– Wos is mit Eana?

in einer seriösen Sendung wie der ZIB2 nicht erwünscht wären.

Aber vielleicht wäre ein dezentes Kopfschütteln oder zumindest ein unauffälliges Augenrollen möglich.

Man fragt sich schon, oder? Wenn er gesagt hätte “Nachträglich hätten wir vieles anders gemacht“ oder irgendwas in dieser Art! Aber nein, die ganze Zeit “die Behörden haben alles richtig gemacht“ herunter zu beten … Das könnte natürlich auch am Einfluss seiner Kürzlichkeit liegen, der sich ja mit Gebeten gut auskennt.

Sie machen ja ihre Sache soweit ganz gut, der Basti und auch der Werner. Allerdings bleibt ihnen ja auch nix anderes übrig. Wir werden trotzdem aufpassen müssen wie die Haftlmacher, dass die eine oder andere jetzt in Krisenzeiten notwendige Einschränkung nicht salopp in die Post-Corona-Zeit übernommen wird.

  • Einfach so die Bewegungsprofile anhand der Handy-Daten abzufragen mag ja im Augenblick sinnvoll erscheinen, ist aber prinzipiell höchst beunruhigend.
  • Das Epidemiegesetz auszuhebeln, ist wohl rechtlich in Ordnung, moralisch jedoch höchst zweifelhaft.
  • Und wie du es selbst in deiner Rede im Nationalrat am Sonntag gesagt hast – für die Banken hatte man Zack Zack Zack Geld aufgestellt, da sollte jetzt wirklich mehr für die Leute auch drinnen sein!

Herbert, ich muss es so sagen: deine Rede war wirklich gut! Klare Worte, kein Hickhack, dennoch feine Kritik und positive Stimmung! Regelrecht staatsmännisch und ohne Blabla! Ich bin richtig stolz auf dich!

Mach halt bitte so weiter, wenn das möglich ist! Der Basti versucht sich ja zwischenzeitlich mehr zu profilieren, als ihm zusteht. Glücklicherweise gibt es rundum eine funktionierende Opposition, die ihm die Wadeln a bisserl viere richtet.

Ich überlege übrigens die ganze Zeit, ob Attila Dogudan bzw. DO&CO jetzt tatsächlich hunderte Mitarbeiter vor die Tür setzen will. Aber gut, wollen wir ihm das nicht vorhalten. Es könnte ja tatsächlich sein, dass sein Vermögen von rund 250 Millionen Euro zu schrumpfen beginnt und er vielleicht selbst bald am Hungertuch nagen muss.

Da finde ich den Bernard Arnault schon sympathischer. Der Mehrheitseigner von Christian Dior und Louis Vuitton hat sich dazu entschlossen, statt Parfum nun Handdesinfektionsmittel zu produzieren! Und die werden dann GRATIS den französischen Gesundheitseinrichtungen zur Verfügung gestellt!

Das wäre was für DO&CO, was meinst du? Gratis Speisen zu produzieren und verteilen. Und dann simma alle aufg‘wacht …

Also Herbert, halt die Ohren steif! Und vor allem lass den Basti und seine türkis-grüne Gefolgschaft nicht aus den Augen! Sonst enden wir nämlich noch wie bei „V wie Vendetta“

“Diese Form der (totalitären) Regierung konnte sich durchsetzen, da sie den verängstigten Bürgern Sicherheit versprach in einer Zeit, in der … ein Virus fast 100.000 Bürger tötete. Der Großkanzler versprach geordnete Zustände … und wurde dafür gewählt.“

Live Long and Prosper,
Cousine Daniela



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