Frag Die Kickl No.1 – Ultralinke vor der Tür




Was wäre ein Leben ohne Hilfe und Zuspruch? Wohin kann man sich in Zeiten der Not wenden? Und wer nimmt sie schon wirklich ernst, die Sorgen der Österreicherinnen und Österreicher? Eben! Niemand! Bisher zumindest.

Deshalb gibt es ab sofort “Frag Die Kickl“. Denn wer, wenn nicht die Kickl, kann mit Rat und Tat zur Seite stehen? Und die ersten Fragen sind bereits eingetrudelt …

Die Türe liegt schon hinter ihm

Liebe Kickl! Ich möchte gerne anonym, aber dennoch um deinen Rat bitten. Die goaschtigen Kollegen in der Firma haben mich vor die Tür gesetzt. Angeblich bin ich nicht qualifiziert genug, was die sich aber auch hätten früher überlegen können! Was soll ich jetzt tun? Danke, PS.

Lieber PS,
ich fühle mit dir. Vor allem ist es wirklich ziemlich goaschtig, jemanden zuerst mit einem schicken Posten zu versorgen und ihm dann den Weisel zu geben. Nur weil es da ein paar Ungereimtheiten bei der Besetzung gab.

Du solltest aber nicht traurig sein und darfst keinesfalls den Kopf in den Silo, nein falsch, Sand stecken. Du weißt doch, wie man sagt: wenn sich eine Türe schließt, dann tut sich eine andere auf.

Spontan würde mir einfallen, dass eine Bewerbung für die Präsentation des Berichts der Historikerkommission genau das Richtige für dich sein könnte. Keine Sorge, schreiben brauchst du da eh nix mehr, weil angeblich ja alles schon fix und fertig ist. Nur leider leider musste man den Termin für die Präsentation verschieben, weil nie alle Zeit haben. Du kennst das sicher!

Alles Gute für deine weitere Zukunft wünscht dir,
Die Kickl

Ultralinke ante Portas

Hallo Cousine Kickl! Ich bin wirklich angefressen. Nicht vom Pferdeleberkäs, sondern emotional. Ich sehe eine gesellschaftspolitisch ultralinke Alleinregierung auf uns zukommen! Aber wenn ich das sage, dann lachen mich die Leute aus und halten mich für einen Deppen! Ich will aber nicht immer der Depp sein. Wie komme aus der Nummer wieder raus? Grüße, Bertl aus P.

Lieber Bertl,
danke für deine Offenheit. Ja, es ist wahrlich nicht leicht, immer als Depp dazustehen. Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten: entweder bist du tatsächlich ein Depp und willst es nur nicht wahrhaben. Oder aber die anderen verstehen dich einfach nicht und sind vielleicht gar nur neidig auf deinen brillanten Geist.

Ich würde mir nicht allzu viel draus machen, denn es kann immer alles noch viel schlimmer sein. Du könntest als “Mann der tausend Essensrechungen“ oder als jener Opportunist in die Geschichte eingehen, der womöglich seiner Kürzlichkeit das Finanz-, Innen-, Außen-, Justiz-, Wirtschafts- und Landwirtschaftsministerium überlässt.

Es ist natürlich schwer, aus deiner Deppen-Nummer herauszukommen. Die Leute haben sich meistens ein Bild von einem gemacht, und dem zu entfliehen ist fast unmöglich.

Nimm nur den Basti! Der hat es auch nicht leicht, aus seiner Heiland-Nummer herauszukommen. Mittlerweile hat er eine derartige Strahlkraft, dass selbst der Werner Kogler schon seine Hände faltet wie er.

Nicht nur das! Unser Werner mutiert unter dem bastianischen Glanz sogar zum Poeten und Baumeister: “Mal schauen, wie aus Brocken Brücken werden.“

Du kannst also völlig beruhigt sein. Das Gebet für den Basti hat halt gewirkt und deshalb ist das Vertrauen, das ihm die Grünen in den Koalitionsverhandlungen entgegenbringen, wohl dem türkis-faulen Zauber geschuldet.

Auch die FPÖ insgesamt scheint nicht ganz auf der Höhe ihrer Schaffenskraft zu sein. Sie schafft und schafft es nämlich nicht, den Bumsti aus der Partei auszuschließen. Wobei man sich natürlich fragen kann, ob das überhaupt wirklich gewollt ist. Jetzt hat sich der Bumsti auch noch in den Urlaub geflüchtet, weshalb er die schriftliche Einladung zum Schiedsgericht erst nächste Woche abholen kann.

Aber zurück zu dir. Du könntest dein Image beispielsweise mit Reiten aufpeppen und die ausgemusterten Polizeipferderln persönlich ins Gut Aiderbichl bringen. Das wäre zwar für den Deppen-Status nicht unmittelbar hilfreich, könnte aber das eine oder andere Sympathiepunkterl einbringen. Und das ist auch schon viel wert!

Hals und Beinbruch,
Die Kickl

Möchtest auch du dich an “Frag Die Kickl“ wenden? Zögere nicht und sende ein E-Mail an daniela@danielakickl.com




2 Antworten auf „Frag Die Kickl No.1 – Ultralinke vor der Tür“

  1. Super, Daß Sie weitermachen!!!
    Bei dem Thema beten und Pferde fällt mir ein Spruch aus unserer Gegend ein:
    „Obacht gebm musst vor die betenden Leut und vor die schlagenden Ross“ übersetzt:
    Achtung vor betenden Menschen und ausschlagenden Pferden

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