#Brieferl No.214 – SUSI5 und die untätige Pflaume





Lieber Cousin Herbert,

zu meiner (in Worte kaum fassbaren) Überraschung habe ich gelesen, dass die türkis-blaue Regierung nicht nur teure Studien in Auftrag gegeben, sondern die Ergebnisse daraus auch nicht veröffentlicht hat.

Das hat mich dazu inspiriert, einen kurzen Blick auf jene Studien zu werfen, die wir in den bisherigen Brieferln besprochen hatten.

Im Brieferl No.103 vom 11. August 2018 haben wir die nicht veröffentlichten Studien unserer mittlerweile (leider, leider) abhanden gekommenen KHB, nicht zu verwechseln mit dem immer noch sehr schönen KHG, besprochen.

“Die von der Vorgängerregierung beschlossene ‚Aktion 20.000‘, die zur Förderung älterer Langzeitarbeitsloser diente, hat Sozialministerin Beate Hartinger-Klein ausgesetzt und evaluieren lassen. Die beiden Studien um insgesamt 246.342 Euro (netto) werden aber nicht veröffentlicht, das Ergebnis ‘dient der internen Verwendung‘.“

 

Meine Frage an dich, als Parteikollege von KHB: hat sie denn die Ergebnisse dann doch noch irgendwie “intern verwendet“? Und wenn ja, wie?

Am 15. August 2018 hatten wir im Brieferl No.104 die “SUSI5“ besprochen.

Die war nämlich ausgeschrieben als Studie zum Thema “Subjektive Sicherheit in Österreich“. Da habe ich mir gedacht, ich schau mal nach, was aus der SUSI geworden ist.

Tatsächlich! SUSI5 wurde durchgeführt. Und präsentiert vom “Institut für Wissenschaft und Forschung“. Nein, das ist kein unabhängiges Institut, das sich mit Wissenschaft und Forschung beschäftigt. Lass dich nicht vom hübschen Namen irritieren!

3 Antworten auf „#Brieferl No.214 – SUSI5 und die untätige Pflaume“

Schreibe einen Kommentar