#Brieferl No.219 – Basti, Made in UNIQA





Lieber Cousin Herbert,

leider muss ich es so klar und deutlich aussprechen: eure Anbiederung an die „türkise Buberl- und Mäderlpartie“ (wie du deine ÖVP-Freunde genannt hattest, als ihr noch Opposition wart) ist so schleimig, dass selbst mancher FPÖ-Hardcore-Fan drauf ausrutschen wird. Aber bitte. Vielleicht weißt du ja, was du tust.

Was du vermutlich nicht weißt, ist, dass ich mehr und mehr interessante Informanten habe. So hat sich z.B. eine ehemalige Versicherungsmitarbeiterin (also eine ehemalige Basti-Kollegin gewissermaßen) bei mir gemeldet, die mir ein paar Geschichten über die Zeit von unserem Basti bei der UNIQA erzählt hat.

Sie ist ja nur deshalb auf mich zugekommen, weil doch jetzt die Casinos Austria und die Novomatic so oft in den Schlagzeilen zu finden sind. Wenngleich es da hauptsächlich um den blauen Postenschacher geht.

Ah – das wird auch der Grund sein, warum ihr sooooooo gerne wieder in die Regierung wollt, korrekt? Weil man sich dann besser an den Futtertrögen satt essen kann, korrekt?

„Koalition für unsere Heimat fortsetzen“ kann man das natürlich auch nennen.

Zurück zu seiner Kürzlichkeit: Komischerweise scheint er sich für seine Dienstzeit bei der UNIQA fast zu genieren. Das wäre zumindest die beste und harmloseste Erklärung dafür, warum er in seinem Lebenslauf das eine Jahr nie erwähnt.

Weil ich dir doch immer behilflich sein will, damit du dich besser für die Zukunft orientieren kannst , erzähle ich dir mal, was ich erfahren habe.

Als unser Basti im März 2010 bei der UNIQA angeheuert hat, kam er in die Abteilung für Verkäufer mit einem entsprechenden Verkäufer-Dienstvertrag. Sein Chefi war ein gewisser Viktor Ecker, einer der Top-Verkäufer.

18 Antworten auf „#Brieferl No.219 – Basti, Made in UNIQA“

  1. Liebe Daniela! Wenn ich nicht 100% wüsste, wie gewissenhaft du alles hinterfragst und überprüfst würde ich glauben das ist die Fantasie eines schlechten Filmemachers!! Es ist unglaublich was sich diese korrupten und verlogenen Politiker erlauben!

  2. Ich hab jetzt eigentlich nur 1 einzige Frage. Wieso hat der Basti auf so vielen Fotos diesen himmelwärts gerichteten Blick? Schaut aus, als ob er jeden Moment an epileptischen Anfall kriegt oder in Trance fällt! 🤣

  3. Liebe Daniela!
    Vielen Dank für die äußert tolle Recherche! ich hätte noch Jahre gebraucht, ich war aber schon knapp dran 😉 es bestätigt mich 🙂
    danke danke danke! Wie schön dargelegt und ausgesprochen (geschrieben). Gewisse „Aufdecker“ sollen sich ein Stück abschneiden! Diese getrauen sich aber nicht, all diese Einzel-Zufälle in Zusammenhang zu bringen, denn man ist sich ja selbst am Nächsten 😉 Und: erschreckend, früher dachte man ein Politiker brauchte wenigstens eine Matura (wo auch immer), aber anscheinend reicht eine Versicherungskaufmanns-Lehre!

  4. Hallo liebe Karin,

    du hast das sehr gut recherchiert – wen das alles wahr ist dann rate ich dir an mal zu überlegen ob es nicht möglich wäre das Ganze Wissen einem breiteren Publikum anzubieten – mir schwebt da sowas vor wie „die Anstalt“ im deutschen ZDF. Ich denke es müsste doch möglich sein ein paar von unseren Super Kabarettisten zu überreden sich an einem solchen Projekt zu beteiligen!

    Gruss Harald

  5. Schade, dass diese Connection nicht untersucht und erwähnt wird:
    „Die Valida Vorsorge Management ist das Kompetenzzentrum für betriebliche Vorsorge des Raiffeisen Sektors. Mit den Kernaktionären Raiffeisen Bank International AG und UNIQA Insurance Group AG verfügt Sie über eine solide Eigentümerstruktur. “
    Und weiter:
    „Übertragen Sie jetzt steuerbegünstigt in eine Betriebspension. Flexible Zahlung. Absichern für die Zukunft. Ziele: bessere Übersicht, steuerfreie Übertragung, schnell & zuverlässig.“
    Die „flexible“ Zahlung stimmt, nach kürzester Zeit hat man 50% Verlust.
    Raiffeisen und Uniqa, besser geht’s nicht. In welchem Einflussbereich sind die beiden?

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