Liebe Kickl! Seit Monaten kämpfe ich wie eine Löwelin darum, mein angeschlagenes Imperium wieder fit zu bekommen. Es gelingt mir aber nicht. Jetzt wollten sogar ein paar renitente Mitarbeiter einen Putschstand aufmachen, aber das hat sich dann doch erübrigt. Wie schaffe ich es, dass ich weiter in der Spitze kleben und gleichzeitig die das Vertrauen der Mitarbeiter und Kunden zurückgewinnen kann?
Dankeschön – Pamela Sue Ellen
Liebe Sue Ellen,
gut, dass du fragst. Du kannst völlig zurecht mit der Gesamtsituation unzufrieden sein.
Bei 18 Prozent herumzugrundeln ist weder Anlass zur Freude noch für Eierkuchen, weshalb wohl auch der Friede ein wenig ausbleibt.
Da brauchst du dich nicht zu wundern, liebe Sue Ellen, wenn engagierte Mitarbeiter auf besagten pfeifen und lieber zum Punsch greifen würden.
Ob es der Weisheit der letzter Schluß war, den Punschenden ihr Standl zu vermiesen, halt ich für eher ausgeschlossen.
Lass es mich so erklären: wie willst du denn glaubhaft Kritik an seiner Kürzlichkeit und allen anderen üben, wenn du selbst es nicht einmal schaffst, mit deinen eigenen Freunden auf einen gemütlichen Punsch zu gehen?
“Die Wiener Parteispitze, konkret Landesparteisekretärin Barbara Novak sowie Bürgermeister Michael Ludwig selbst, würde demnach genau beobachten, wer an dem ‘Putschstand‘ teilnimmt. Anwesenden drohe ein Kandidaturverbot auf der Wiener Liste, auch von Parteiausschluss, arbeitsrechtlichen Schritten und Kündigung war die Rede.“
Für die genannten Spitzel Nowak und Ludwig kann ich jedenfalls die bewährte Bumsti-Methode empfehlen:
1) Engagiere professionelle Detektive! Die können das viel besser und du selbst vermagst deine wertvolle Zeit anderweitig zu nutzen.
2) Die dabei entstandenen Kosten lässt du gepflegt in die Partei-Buchhaltung einfließen und holst dir so die Kohle zurück.







